Diese Engländer! Haben sie es doch tatsächlich geschafft, den „Stolz Londons“ in Flaschen zu füllen. Das äußerst appetitliche, klar schimmernde Haselnussbraun des London Pride wirkt einladend.Im Geruch verbindet es verschiedene Tugenden zu einem harmonischen Ganzen. Bestimmend sind röstige Malznoten wie bei Malzbonbons, die jedoch interessant begleitet werden von fruchtigen Noten, die an Erdbeeren erinnern. Der Körper ist trotz der teeartigen Malznoten angenehm leicht und frisch, saftig und süffig.

Zum Ende hin wird das Ale trocken. Der Abgang zeigt immer wieder auch medizinisch-fruchtige Noten im Wechsel mit der sich gemütlich entwickelnden Bitterkeit. Diese endet grasig und blütenhaft.

Seinen Reiz bezieht das London Pride aus dem Wechselspiel der schönen Hopfen- und Malznoten, die man selten auf so spannende und harmonische Weise vereint sieht.

Das ist eine Bewertung, nicht war? Ganz wie bei uns in Franken, wenn wir Wein trinken. Aber das Bier ist wirklich so gut und schmackhaft. Einfach mal ausprobieren. Prost
(Dazu schmeckt besonders gut „Fish and chips“ – der Fisch ist schon gegessen)20141011_122950