Um für eine mögliche Invasion der Untoten gewappnet zu sein, hat die Vermietungsplattform Rentola nach den zombiesichersten Orten in Deutschland gesucht. Wie sicher aber ist der Kreis Cuxhaven vor einer möglichen Zombie-Apokalypse? Besonders wenn die „Zombies der Moderne“ (Touristen) jeden Sommer wiederkommen?

Die kuriose Studie berücksichtigt unter anderem Aspekte wie Bevölkerungsdichte, Anzahl der Krankenhäuser, Mobilität, Vorräte und Versteckmöglichkeiten – Dinge also, die während einer Zombie-Apokalypse die Überlebenschancen steigern. ACHTUNG: Die „Zombies der Moderne“ (Touristen) sind hier nicht berücksichtigt.

402 Städte und Landkreise hat die Vermietungsplattform in den Blick genommen. Für den Kreis Cuxhaven sieht die Endzeit-Prognose nicht ganz so düster aus. Das Cuxland liegt, alle fünf Kategorien zusammengezählt, auf dem 65. Platz. Bedeutet: Kommt es mal zu einer Zombie-Apokalypse in Deutschland, wartet hier noch eine Zukunft auf die Überlebenden.

Vechta top, Bremerhaven flop

Andere Orte in der Region schneiden deutlich schlechter ab. Der Kreis Stade schafft es immerhin noch auf Rang 151. Während Bremen noch auf dem 360. Platz landet, belegt Bremerhaven nur Rang 388. Am besten flüchtet man nach Vechta (Rang 10), Cloppenburg (21) oder Rotenburg (32).

Im Idealfall geht die Flucht aber in den rheinland-pfälzischen Eifelkreis Bitburg-Prüm (Platz 1). Um Gelsenkirchen, dem Schlusslicht der Studie, sollte man hingegen einen großen Umweg machen. Die Berechnungen basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

So schlüsseln sich die einzelnen Kategorien zur Beurteilung der besten und schlechtesten Orte für ein Überleben bei einer möglichen Zombieapokalypse auf:

1. Verletzlichkeit: Bevölkerungsdichte, wahrgenommene körperliche und geistige Gesundheit, Nettomigrationsrate, Anzahl der Krankenhäuser und Anzahl der Todesfälle – diese Indikatoren wurden herangezogen, um zu berechnen, welche der deutschen Regionen am anfälligsten für Zombies sein könnten.

2. Verstecke: Dazu zählen in der Studie offenbar die durchschnittliche Haushaltsgröße, die Anzahl der Wohngebäude und Waldflächen.

3. Vorräte: Zu den Vorräten zählen Indikatoren wie Wasserversorgung und Viehbestände in der Region.

4. Mobilität: Unter den Punkt Mobilität fällt unter anderem die Zahl der Fahrzeuge. Aber auch Verkehrsfläche und Verkehrsinfrastruktur sind im Bezug auf die Mobilität wichtige Faktoren, die Rentola nach eigenen Angaben berücksichtigt hat.

5. Sicherheit: Hier wurde die Anzahl der Kriminalitätsdelikte zur Berechnung des Rankings hinzugezogen.

Die Zombies der heutigen Zeit.

Die Zombies der heutigen Zeit
Unfreundlich, rücksichtslos, zum Teil aggressiv – viele Urlauber (die Zombies der Moderne) machen den Küstenbewohnern, zu oft, das Leben schwer. Müll wird einfach auf den Boden geworden, Hinterlassenschaften von (nichtangeleinten) Hunden liegengelassen, Radfahrer mit Miträdern rasen auf der Promenade – wo eigentlich das Rad verboten ist.

Unfreundlichkeit und Umweltverschmutzung sind aber nicht die einzige Probleme, oft missachten die Urlauber auch sämtliche Verbote: „Ja, die geben für den Urlaub viel Geld aus, aber das heißt doch nicht, dass sie sich das Recht erkaufen, alles zu versauen, das Die Deiche rauf und runter zu rennen (wo doch 100 Meter weiter ein Treppenaufgang ist, sich nicht an Schilder zu halten, die Hunde nicht angeleint laufen zu lassen – Naturschutzgebiete sind aus gutem Grund Naturschutzgebiete.“

Motto: Ich zahle hier Kurtaxe, dann kann ich machen was ich will.

Die „Zombies der Moderne“ wechseln im Laufe des Jahres: In der Hochsaison sind es die Radfahrer, Spaziergänger, Flanierer, Wegblockierer, usw. Im Winter der Rest. Und morgens in der Frühe treffen sich die Hundebesitzer und die Jogger.

Vielleicht ist auch etwas Rücksicht und Benehmen der Kurtaxe bezahlenden Besucher ein Mittel alles zu entspannen. Es gibt ja auch Welche über die man sich nicht aufregen muss. Aber wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel