Nordatlantik so warm wie nie seit Messbeginn: Als Hauptgrund für den Anstieg der Temperaturen gelten die menschengemachten Treibhausgase. Der Nordatlantik heizt sich weiter auf. Nach vorläufigen Daten von US-Forschern ist der Nordatlantik so heiß wie nie seit Beginn ihrer Datenreihe vor rund 40 Jahren. Seine Durchschnittstemperatur lag nach Daten der Plattform „Climate Reanalyzer“ der University of Maine am 29. Juli – dem bis zum Nachmittag letzten ausgewerteten Datum – bei 25,0 Grad.

Der Rekordwert betrug bislang 24,9 Grad und wurde in den Tagen 1. bis 7. September 2022 erreicht. Seit März weise die Oberfläche der Meere global Rekordtemperaturen für den jeweiligen Monat auf. Nun komme allmählich das Klimaphänomen El Niño hinzu. Das natürliche Wetterphänomen könne die im Zuge der Klimakrise ohnehin steigenden Temperaturen zusätzlich in die Höhe treiben.

Oldenburger will sieben Ostfriesische Inseln in zwei Tagen abschwimmen: In nur 48 Stunden will der Oldenburger Langstreckenschwimmer Frank Feldhus von diesem Sonntag an alle sieben Ostfriesischen Inseln von Wangerooge bis Borkum (Niedersachsen) abschwimmen. Dabei will der 63-Jährige von Inselufer zu Inselufer durch die Seegatten, also die Strömungsrinnen zwischen den Inseln, schwimmen – das entspricht zusammengerechnet einer Schwimmstrecke von rund 30 Kilometern.

„Montagabend wollen wir auf Borkum sein“, sagte der Physiotherapeut der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Aktion will der Schwimmer auf den Schutz der Ressource Trinkwasser aufmerksam machen und gegen eine Verschmutzung der Meere etwa durch Plastik kämpfen.

Karten für 2024 – Wacken-Festival in Rekordzeit ausverkauft: Trotz des Schlamm-Chaos in diesem Jahr ebbt die Begeisterung für das Wacken-Festival offenbar nicht ab. Schon kurz nach dem Ende des diesjährigen Wacken-Festivals in Schleswig-Holstein ist auch die 33. Auflage des Festivals im kommenden Jahr ausverkauft. Im kommenden Jahr soll das Festival-Motto „Witches & Warlocks“ (zu Deutsch „Hexen und Hexenmeister“) lauten.

In der Nacht zu Montag teilte der Veranstalter mit, dass bereits nach viereinhalb Stunden alle Karten verkauft worden seien – wohl ein neuer Rekord. Im vergangenen Jahr waren die begehrten Tickets innerhalb von knapp fünf Stunden ausverkauft. Ein wenig Resthoffnung bleibt für die bislang glücklosen Wacken-Fans jedoch noch. Weil bei einigen Tickets die Online-Zahlung bislang gescheitert ist, dürften diese noch einmal verfügbar werden, so der Veranstalter.

Für das 33. Metal-Festival kommendes Jahr, das zwischen dem 31. Juli und 3. August stattfinden soll, haben die Veranstalter bereits die ersten 33 Bands angekündigt – darunter auch die Scorpions. Die deutsche Rockband spielte bereits 2012 in Wacken. Sie ist 2024 einer der Headliner. Geplant sind dann unter anderem auch Auftritte von Amon Amarth, In Extremo, Blind Guardian und Knorkator.

Die Schäden durch Sturmtief „Zacharias“ hielten sich in Grenzen – aber auch am Mittwoch gab es an den Küsten bis zum Abend weiterhin kräftigen Wind und einige gestrichene Fährverbindungen. Ab Donnerstag sollte es im Norden dann wieder freundlicher werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte Sturmböen an den Küsten der Nord- und Ostsee in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vorausgesagt. So wurden an der Küste Nordfrieslands sowie auf Fehmarn am Morgen noch Sturmböen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde erwartet. In Mecklenburg-Vorpommern wurden vor allem zwischen Fischland-Darß und Nordrügen bei bis zu 70 Kilometern pro Stunde Windstärke acht erreicht.

Dass es zu dieser Jahreszeit zu einem Sturmtief wie „Zacharias“ kommt, sei extrem ungewöhnlich, sagte Michael Knobelsdorf vom Deutschen Wetterdienst (DWD): „So einen Sturm erwarten wir im Herbst und nicht im Hochsommer.“ Er sei durch den Zusammenschluss von zwei Tiefdruckgebieten entstanden, die von Großbritannien und Italien in Richtung Polen gezogen seien.

(Alle Zeichnungen: cartulli 8/2023 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory)

Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.