6. Etappe, 31. August: La Vall d’Uixó – Observatorio Astrofisico de Javalambre, 181,3 km, Bergankunft

2023 nun wieder die Bergfahrer beweisen. Nahe des Zielorts des Vortages geht es vom Vall d’Uixo hinauf zum Observatorio Astrofisico de Javalambre auf den Pico del Buitre. Die Fahrer verlassen somit wieder die Küste, es geht für sie nun wieder mehr ins Landesinnere.

83 Kilometer nach dem Start hat das Feld bereits zwei Anstiege der 3. Kategorie in den Beinen und bereits 800 Höhenmeter zurückgelegt. Die folgenden 90 Kilometer sind zwar hügelig, für alle Fahrertypen aber machbar. Nach 161,6 Kilometern gibt es dann eine Zwischensprintwertung, ehe circa 11 Kilometer vor dem Ziel der lange Anstieg hinauf zum Observatorio Astrofisico de Javalambre folgt – ein Anstieg der 1. Kategorie. Dort befindet sich dann die Zielankunft auf fast 2000 Metern Höhe.

Der finale Anstieg hinauf auf den Pico del Buitre hat es in sich: Der fast 11 Kilometer lange Anstieg ist im Mittel 8 Prozent steil und birgt Abschnitte mit maximal 16 Prozent. Allen voran die letzten vier Kilometer sind extrem steil. Circa 10 Prozent hat der Abschnitt im Durchschnitt, immer wieder gibt es dort sehr steile kleinere Teilabschnitte mit 12 bis 15 Prozent.

Das Rennen dürfte sich am letzten Anstieg entscheiden. Bis dorthin könnte sich eine tempofeste Ausreißergruppe abgesetzt haben und ihre Chance wittern. Für das Feld sollte es aber bis zum letzten Anstieg möglich sein, die Spitzengruppe des Tages zu kontrollieren. Beim letzten Anstieg wird dann wohl auch in der Gruppe der Favoriten aufs Gesamtklassement Bewegung kommen. Die Jumbo-Visma-Fahrer Jonas Vingegaard und Primoz Roglic haben hier also gute Chancen auf den Tagessieg, auch Remco Evenepoel (Soudal – Quick Step) oder Enric Mas (Movistar) könnten im Finale etwas wagen.