US-Radprofi Sepp Kuss von Jumbo-Visma erreicht den Gesamtsieg bei der 78. Vuelta a Espana. Damit gewinnt erstmals dasselbe Team alle drei großen Rundfahrten, und es sind alles Jumbo-Visma-Fahrer auf den ersten drei Plätzen.

Tour-Sieger Jonas Vingegaard und Primoz Roglic setzen bei der Zieleinfahrt ein Zeichen. US-Radprofi Sepp Kuss steht unmittelbar vor dem Gesamtsieg bei der 78. Vuelta a Espana – und einem historischen Moment im Radsport!

Nie zuvor in 73 Jahren, in denen die drei großen Landesrundfahrten in einem Kalenderjahr stattgefunden haben, hatte ein Team den Giro d‘Italia, die Tour de France und die Vuelta gewonnen. Nun schreibt das niederländische Team Jumbo-Visma mit dem nie dagewesenen Dreifach-Coup Geschichte.

Mega-Betrug in Mexiko? 11 000 Marathon-Läufer disqualifiziert: Mexiko-City zählt mit seinen über 22 Mio. Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Jetzt erlebte die Stadt auch einen riesigen Sport-Skandal. 11 000 (!) Marathon-Läufer disqualifiziert! V

or einigen Wochen stand in der lateinamerikanischen Mega-Metropole der Marathon an. Zum 40. Jubiläum waren wieder rund 30 000 Starter dabei. Wahnsinn: Ein Drittel von ihnen soll beim Rennen betrogen haben. Wie das? Die Läufer absolvierten nicht die volle Distanz über 42,195 Kilometer, passierten nicht einmal alle Kontrollpunkte, die alle fünf Kilometern eingerichtet waren. Die Schummel-Läufer sollen ihre Marathon-Strecke abgekürzt und sogar öffentliche Verkehrsmittel benutzt haben. Das ging aus den elektronischen Chips der Läufer hervor, die Ermittlungen laufen.

Warum dieser Betrug? Es geht um den berühmten Boston-Marathon! Nur, wer in den letzten 18 Monaten vor dem Rennen einen Lauf in einer bestimmten Zeit absolviert hat, kann sich für das Lauf-Event in die USA qualifizieren. Männer (je nach Altersklasse) müssen dabei einen Lauf zwischen drei Stunden und 4:50 Stunden absolviert haben, Frauen (je nach Altersklasse) 3:30 Stunden und 5:20 Stunden.

Ab sofort wird geimpft – mit angepassten Omikron-Impfstoffen: Empfohlen ist die Impfung für besonders gefährdete Gruppen: Biontech, Moderna und Novavax sind nun als angepasster Impfstoff zu haben. Experten rechnen mit einer starken Belastung des Gesundheitssystems im Herbst.

Mit der Ausgabe des an die aktuellen Virusvarianten angepassten Impfstoffs von Biontech soll am heutigen Montag die Corona-Impfsaison starten. Erwartet werden für die Impfsaison in den kommenden Wochen insgesamt 14 Millionen Dosen des Biontech-Präparats, das an die Omikron-Sublinie XBB.1.5 angepasst ist. Hinzu kommen das angepasste Präparat des US-Herstellers Moderna, das erst am Freitag für Europa zugelassen wurde, sowie ein angepasster Impfstoff des Herstellers Novavax.

Offen ist allerdings, wie sich die Nachfrage nach der Coronaimpfung entwickeln wird. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte zuletzt Auffrischimpfungen nur besonders gefährdeten Gruppen empfohlen, unter anderem Menschen ab 60 Jahren und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen. Die Kassenärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg rechnet nicht mit einer großen Nachfrage nach den angepassten Präparaten.

»Die neueste Virusvariante scheint nach allem, was uns bekannt ist, keine anderen Verläufe erwarten zu lassen als bisher«, teilte der Verband mit. Dennoch lässt sich das Ausmaß der Corona-Welle in Herbst und Winter kaum vorhersagen. Generell rechnen Fachleute wegen des Personalmangels und der saisonalen Infektionswellen mit anderen Erregern wie etwa Grippe oder Erkältungen mit einer starken Belastung des Gesundheitswesens.

Staus reichen umgerechnet fünfmal um die Erde, 12 Jahre Wartezeit. Nach Angaben des ADAC summierten sich die Staus während der Ferienzeit zwischen dem 22. Juni und dem 10. September auf 217.003 Kilometer – eine Strecke, die fünf Mal um die Erde reiche und um 22 Prozent über dem Jahr 2022 liege, sagte ADAC-Verbandspräsident Gerhard Hillebrand. Insgesamt liegt der Verkehr damit in etwa auf dem Niveau wie vor Corona. Zudem gab es nicht nur mehr Staus, sie waren im Schnitt auch länger und lösten sich langsamer auf als 2022.

  • Die stauträchtigsten Strecken waren der Autobahnring 99 rund um München sowie die Autobahnen 8 und 3.
  • Das schlimmste Wochenende war das letzte im Juli, als auch Bayern und Baden-Württemberg schulfrei hatten.
  • Als beliebteste Urlaubsländer machte der ADAC anhand der Routenanfragen Deutschland, Italien und Kroatien aus.
  • Der Pkw bleibe das Hauptverkehrsmittel.

Lebkuchen und Christstollen im Spätsommer? Für zwei Drittel der Teilnehmer:innen an einer Umfrage von YouGov und Statista ist das eine äußerst unpassende Vorstellung.  Wer Lust auf weihnachtliche Süßigkeiten verspürt, wird meist schon Anfang September im Supermarktregel fündig. Selbst der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) bezeichnet Zimtsterne, Lebkuchen und Dominosteine mittlerweile als „Herbstgebäck“.  

Laut einer gemeinsamen Umfrage mit YouGov bestehen lediglich sieben Prozent der Befragten auf Lebkuchen und Co. ab September. Ein Großteil der Umfrageteilnehmer:innen sehen die beliebten Leckereien immer noch als das, als was sie ursprünglich gedacht waren: Als besonderen Genuss für die Adventszeit. Entsprechend sind zwei Drittel der Deutschen dafür, Weihnachtsgebäck erst ab November kaufen zu können – ich nicht! 

(Alle Zeichnungen: cartulli 8/2023 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory)

Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.