„Emma“ erklärt Horror-Clown Böhmermann zum „Sexist Man Alive“: Jan Böhmermann hat in der Vergangenheit die feministische Zeitschrift „Emma“ angegriffen. Jetzt schlägt das Magazin zurück und zeichnet den Moderator als „Sexist Man Alive“ aus. Böhmermann sei der „Gipfel aufgeblasener Männlichkeit“. In Böhmermann sieht das Magazin den „Gipfel aufgeblasener Männlichkeit“. Sein „Schmierentheater erhellt nicht, sondern verdunkelt“.

Zeitumstellung: Ende Oktober –es steht auch 2023 wieder die Zeitumstellung im Kalender – und wieder in der Nacht um 3 Uhr – oh Mann. Zur Info: Sonntag, 29. Oktober 2023: Zeitumstellung von Sommerzeit auf MEZ/Winterzeit. Die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:00 Uhr auf 02:00 zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger.

Wer sich derzeit über den Zustand der Welt ernsthaft Gedanken macht, dem wird Angst und Bange: Öl-, Wasser- und Brandkatastrophen suchen den Planeten heim, vom Klimawandel und dem erreichten Vergiftungsgrad der Natur ganz zu schweigen. Die Bedrohung hat eine weitere Dimension erreicht: Der Mensch scheitert an den eigenen Manipulationen seiner Lebensgrundlage. Schafft uns das Klima nicht, werden die vielen versteckten, nicht deklarierten Gifte, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, unserer Spezies den Garaus machen.

Und dann sind da noch die (von Trump bis Putin, usw), die das alles noch beschleunigen wollen, das meint wenigstens unser Karikaturist. Wir müssen etwas tun, beim Klima, bei der Umwelt, und wir sollten das gefährliche Boule-Spiel um unsere Welt schnellstens beenden.

Frachterunglück vor Helgoland: Dunkel und diesig war es am Morgen des Unglücks. Die Sicht war schlecht, die Wellen bis zu drei Meter hoch, als es passierte: Rund 22 Kilometer südlich der Nordseeinsel Helgoland trafen sich die „Verity“ und die „Polesie“. Bis der kleinere der beiden Frachter mit sieben Seeleuten an Bord in der Nordsee versank, dauerte es nur wenige Minuten.

Der Unglücksort liegt im Bereich einer „Kreuzung“ mehrerer Schifffahrtsstraßen in der Nordsee, 31 Kilometer nordöstlich der ostfriesischen Insel Langeoog. Der Frachter „Polesie“ kam aus Hamburg. Das Schiff der polnischen Reederei Polsteam Group mit Sitz in Stettin war am Dienstagmorgen ohne Fracht auf dem Weg nach La Coruña im Nordwesten von Spanien. Ihren Weg kreuzte die mit Stahl beladene „Verity“. Der 2001 in den Niederlanden gebaute Frachter, der der britisch-niederländischen Reederei Faversham Ships gehört, kam aus Bremen und war unterwegs nach Immingham in England.

Warum die Schiffe trotz Radar, Ausguck, Beleuchtung und Automatic Identification System (AIS) – einem Transponder zum Austausch von Navigationsdaten via Funk, der für Schiffe ab einer Länge von 20 Metern vorgeschrieben ist – kollidierten, war zunächst völlig unklar. Daten von Schiffsmeldediensten weisen darauf hin, dass noch im letzten Moment durch ein Ausweichmanöver die Kollision verhindert werden sollte.

(Alle Zeichnungen: cartulli 10/2023 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory)

Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.