
Extreme Hitzewelle erfasst Australien – Angst vor Waldbränden: Australien ist eine der besonders stark vom Klimawandel betroffenen Weltregionen. Starkregen, Überschwemmungen und Waldbrände haben zuletzt an Häufigkeit und Intensität zugenommen. Nun schwitzen drei Bundesstaaten. Bundesstaaten in Victoria, Südaustralien und Tasmanien würden in den kommenden Tagen wahrscheinlich Hitzerekorde gebrochen, kündigte das Bureau of Meteorology (BOM) am Sonntag laut australischen Medien an.

Deutschland steht vor Kaffee-Krise. Große Sorgen um des Deutschen liebstes Getränk. Die Industrie befürchtet, dass eine neue EU-Verordnung die Kaffeeversorgung in Deutschland und Europa gefährdet. Die Preise könnten signifikant steigen, warnt der Deutsche Kaffeeverband . Es geht um die EU-Regelung für entwaldungsfreie Lieferketten, die ab dem 31. Dezember angewendet werden soll. Unternehmen müssen künftig nachweisen, dass für ihr Produkt kein Wald gerodet oder geschädigt wurde.
Große Kaffeehersteller wie die Alois Dallmayr KG sehen die neue EU-Regelung ebenfalls kritisch. Johannes Dengler, Mitglied der Geschäftsleitung, spricht von einem „grotesken Verwaltungsaufwand“ für Unternehmen und Bauern. Die Kaffeeröster Lavazza, Melitta und Darboven („Idee-Kaffee“, „Mövenpick“) wollen sich zwar andas EU-Gesetz halten, fordern aber mehr Zeit. „Die Folgen werden eine klare Verknappung des Angebots von Rohkaffee sein und die Preise dadurch steigen“, sagt eine Sprecherin von Darboven.

Bahn und GDL verhandeln – vorerst keine Streiks: Neue Hoffnung im Tarifstreit zwischen Bahn und GDL. Beide Parteien bestätigen neue Verhandlungen im „kleinsten Kreis“ und verbreiten Zuversicht. Die Gewerkschaft verzichtet vorerst auf Streiks.
Anfang der Woche hatte die Gewerkschaft dann zum sechsten Mal im laufenden Tarifstreit zum Streik aufgerufen. Zuletzt setzte die GDL auf einen sogenannten Wellenstreik, den sie deutlich kurzfristiger als die bisherigen Ausstände ankündigte. Dadurch blieb der Bahn kaum noch genug Zeit, um einen Notfahrplan zu erstellen. Ziel der GDL war es, dass „die Eisenbahn kein zuverlässiges Verkehrsmittel mehr“ ist, so Weselsky.

Busfahrer verfährt sich – und kommt eine Stunde später an. Der Bus war als Ersatz für die ausgefallenen Züge während des Bahnstreiks unterwegs. Eigentlich sollte er seine Fahrgäste wegen des Lokführer-Streiks Ende vergangener Woche im Schienenersatzverkehr von Stade nach Cuxhaven bringen. Doch dann verfuhr sich der Busfahrer – und lieferte die rund 60 Passagierinnen und Passagiere erst mit einer Stunde Verspätung am Cuxhavener Bahnhof ab.
Der Busfahrer war am Donnerstagabend zwischen Cadenberge und Neuhaus/Oste fälschlicherweise von der Bundesstraße 73 abgebogen. Der große Gelenkbus landete schließlich vor dem Oste-Sperrwerk, wo er wendete und den richtigen Weg nach Cuxhaven nahm. Ein Sprecher der Busgesellschaft KVG erklärte, eigentlich seien die Busse mit eingebautem Navigationsgerät ausgestattet. Der eingesetzte Fahrer arbeite jedoch erst seit Kurzem für das Unternehmen und sei spontan für einen Kollegen eingesprungen, der krankheitsbedingt ausgefallen war.
(Alle Zeichnungen: cartulli 03/2024 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory)
Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.