17. Etappe | 22. Mai | Wolkenstein / Gröden – Passo del Brocon | 154 km

Die kurze und knackige 17. Etappe führt über 159 Kilometer durch die Dolomiten. Gleich nach dem Start in Wolkenstein erklimmen die Profis den 2244 Meter hohen Passo Sella – einen Kategorie-2-Anstieg mit einer Länge von 8,9 Kilometern bei durchschnittlich 7,4 Prozent Steigung. Nach einer kurzen schnellen Abfahrt und einem längeren leicht abfallenden Passage durchs Fassa-Tal erreichen sie Predazzo. Hier finden die Skisprungwettbewerbe der Olympischen Winterspielen 2024 statt.

Von Predazzo aus führt der Parcours teils durchs offene Gelände, teils durch den Wald hoch zum Kategorie-1-Berg Passo Rolle. Ein langer Anstieg mit 19,8 Prozent, durch seine durchschnittliche Steigung von 4,8 Prozent ist er von dieser Seite nicht allzu schwer zu fahren. Nach der langen Abfahrt überfliegt das Peloton dann den kürzeren Passo Gobbera (3. Kategorie), ehe das Finale mit dem doppelten Passo Brocon eingeläutet wird.

Knapp 50 Kilometer vor Ziel führt die erste Passage über 13,3  Kilometer bei 6,5 Prozent Steigung im Durchschnitt hoch zur Passhöhe. Nach einer 15 Kilometer langen Abfahrt erfolgt die Kletterpartie zur letzen Bergankunft dieses Giro d’Italias. Mit einer Länge von 14 Kilometer und Rampen mit bis zu 14 Prozent bietet er den Schauplatz für ein Duell der Besten.