Direkt nach Saison-Start: Erster toter Tourist am Mount Everest. Die Saison am Mount Everest hat gerade erst begonnen – und schon verzeichnen die Behörden den ersten toten Touristen. Der Philippiner ist der erste Tote, der in der diesjährigen Klettersaison im Frühling an dem mit 8849 Metern höchsten Berg der Erde auf nepalesischer Seite registriert wurde.

Nepal ist auf eine besonders rege Klettersaison eingestellt. Die Behörden des Himalaya-Staats haben nach eigenen Angaben Klettergenehmigungen für 456 Bergsteiger aus dem Ausland zur Besteigung des Everest erteilt. Im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 421. Als ein Grund wird auch die geplante Erhöhung der Zulassungsgebühr genannt, die Ausländer von September an entrichten müssen. Sie steigt dann von 11.000 Dollar auf 15.000 Dollar (etwa 13.370 Euro).

Giro d’italia 2025 – Massensturz und Neutralisations-Chaos im Regen vor Neapel: Jai Hindley und Juri Hollmann raus. Rund 70 Kilometer vor dem Ziel der 6. Etappe des Giro d’Italia 2025 kommt es auf nasser Straße zum Massensturz und das Rennen muss unterbrochen werden. Während Jai Hindley und Juri Hollmann die Rundfahrt aufgeben mussten, hielt die Jury das Peloton an und schickt es dann nach einer Unterbrechung mit dem ursprünglichen Abstand zwischen Spitzengruppe und Hauptfeld wieder auf den Weg in Richtung Neapel.

Der neue Mer(z)kel: Nach der Regierungserklärung im Bundestag ging Bundeskanzler Merz zu Maybrit Illner und damit in die Wohnzimmer der Deutschen. Dort erklärt er noch einmal, was er mit der Regierung vorhat.

Ein Stellplatz, 12 Bewerber – Deutschland, zugeparkt mit weißen Schränken: 840.000 Reisemobile gibt es in Deutschland. 100.000 kommen pro Jahr hinzu. Den Besitzern stellt sich zunehmend die Frage, wo sie ihre rollenden Heime abstellen sollen. Die akute Stellplatznot wird zum Ärgernis für Reisende und Anwohner. Reisemobile versprechen die große Freiheit auf vier Rädern. In der Praxis landen Reisemobilisten aber immer öfter nicht an einem lauschigen Plätzchen in der Natur, sondern vor einer verschlossenen Schranke.

Statt des erhofften Wasser- oder Bergblicks schauen sie auf eine Wand aus Wohnmobilen. Von der Nord- und Ostseeküste bis zum Bayerischen Oberland derselbe Befund: Alles zugeparkt mit weißen Schränken. Die Überpräsenz der Freizeitfahrzeuge im öffentlichen Raum wird zu einem zunehmenden Ärgernis für deren Nutzer und für Menschen ohne Campingbezug sowieso.

Zeichnungen: cartulli  5/25 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory

Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.