Bis weit am Horizont sind sie zu erkennen, die riesigen Containerschiffe, die täglich Tonnen von Waren quer über die Weltmeere transportieren. Dazwischen tummeln sich Fähren, traditionelle Großsegler und als Highlight die schwimmenden Urlaubsträume, auf ihrem Weg zu ihren nächsten Kreuzfahrten – dort sind auch die Ship-Spotter mit ihren Teleobjektiven anzutreffen.
In Cuxhaven gibt es jetzt eine neue Spezies den „Ship-Runner“. Er ist dann Vorort wenn es darum geht mit einem „Riesen der Meere“ um die Wette zu laufen – sich in Kraft und Schnelligkeit mit ihm zu messen. Drei Kilometer ist die Strecke – vom Fährhafen in Cuxhaven zur Kugelbake oder zurück.

Ob er gewinnt oder verliert ist erst einmal zweitrangig. Auf die Frage „WARUM das alles“ ist die Antwort: „Weil es doch so einfach ist, weil es den Kopf frei macht, weil es Kalorien verbrennt, weil es Spaß macht, weil die „Dicken Pötte“ halt da sind (hier in Cuxhaven) – und weil ich es kann!“

Heute war es mal wieder Zeit für solch einen Wettlauf. Die AL Zubara der Hapag-Lloyd kam in die Elbemündung. Doch, ob ich den Lauf gewinne, oder verliere, es ist immer sehr, sehr knapp. Bei der AI Zubara hatte ich Glück und Rückenwind, und so die Nase ganz knapp vorne.