
Amerikaner immer unzufriedener: Trump im Umfrage-Keller: Die Mehrheit der Amerikaner ist und bleibt unzufrieden mit Donald Trump (79). Die Umfragewerte des US-Präsidenten waren zuletzt drastisch abgerauscht – und erreichen jetzt sogar einen neuen Negativwert. 42,1 Prozent der Amerikaner sind laut dem Polit-Portal „RealClearPolitics“ mit Trumps Amtsführung zufrieden – weniger als die Hälfte. Die Mehrheit (55,2 Prozent) ist aktuell unzufrieden. Bei Joe Biden war die Zustimmung 2024 allerdings geringer und die Ablehnung noch höher. Wichtigster Grund für den Negativ-Trend bei Trump: das Vorgehen der ICE-Abschiebetruppe. Meinungsforscher sind schon alarmiert: Trump sei dramatisch „unter Wasser“. Der US-Präsident war schon Mitte Januar – pünktlich zu seinem einjährigen Amtsjubiläum – in ein Umfragetief gerutscht. Seither ging es nach einer kurzen Erholung nur weiter bergab.

Olympia 2026 Jungk und Grotheer rasen aufs Skeleton-Treppchen: Axel Jungk und Christopher Grotheer sorgen für den nächsten Jubel im Eiskanal. Die beiden Skeletonis landen auf Platz zwei und drei, Gold geht nach Großbritannien. Der britische Überflieger Matt Weston, der schon nach zwei von vier Läufen klar geführt hatte, ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich in 3:43,44 Minuten souverän Gold. Axel Jungk (+0,88 Sekunden) und Christopher Grotheer (+1,07 Sekunden) durften sich über Silber und Bronze freuen.

So viel Geld gibt’s für Olympiagold: Sekunden entscheiden über Gold oder Enttäuschung. Winterspielen in Mailand und Cortina geht es für Tausende Athleten um Jahre des Trainings, Schmerzen und Verzicht. Wer gewinnt, bekommt Ruhm, die Hymne und einen Platz in den Geschichtsbüchern. Doch nach der Siegerehrung stellt sich eine Frage, die kaum einer laut stellt: Wie viel Geld ist Olympiagold eigentlich wert? Für deutsche Athleten fällt die Antwort vergleichsweise nüchtern aus.
Die Deutsche Sporthilfe zahlt 30.000 Euro für Gold, 20.000 Euro für Silber und 10.000 Euro für Bronze, steuerfrei. Damit liegt Deutschland international im unteren Drittel. Keine Mega-Prämien, keine Luxusgeschenke – stattdessen langfristige Förderung über Sporthilfe, Bundeswehr oder Polizei.
Ganz anders sieht es weltweit aus. 37 Länder zahlen direkte Prämien – von Mini-Beträgen bis zu Mega-Summen. Zu den niedrigsten Prämien gehört Neuseeland mit nur 3000 Dollar, rund 2518 Euro, für Gold. Ganz oben thront Singapur: umgerechnet knapp 661.000 Euro, für eine einzige Medaille. Hongkong folgt mit rund 645.000 Euro, Taiwan zahlt rund 601.000 Euro. Für diese Länder ist jeder Olympiasieg nationale Werbung. Polen zahlt für Olympiagold eine Sofortprämie von rund 178.000 Euro. Hinzu kommen monatliche Rentenzahlungen in Höhe von 1214 Euro ab dem 40. Lebensjahr. Selbst Trainer profitieren: umgerechnet rund 54.000 Euro.
In den USA gibt es für Olympiagold 37.500 Dollar, umgerechnet knapp 31.500 Euro. Kanada zahlt rund 12.379 Euro, Frankreich 80.000 Euro, Italien etwa 150.000 Euro. Großbritannien zahlt keine staatlichen Medaillenprämien.
Und was ist die Medaille selbst wert? Mehr als noch vor zwei Jahren. Olympisches Gold ist seit über 110 Jahren kein echtes Gold mehr. Die letzte reine Goldmedaille wurde 1912 in Stockholm vergeben. Heute bestehen die Medaillen aus 500 Gramm Silber und nur sechs Gramm Gold als Beschichtung. Weil die Preise für Edelmetalle stark gestiegen sind, liegt der Materialwert inzwischen bei rund 2000 Euro – etwa doppelt so viel wie noch bei den Spielen in Paris. Verkaufen will sie trotzdem wohl kaum ein Olympiasieger.
Zeichnungen: cartulli 2/26 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory
Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.