
Nordseite dicht, Preise erhöht: So startet die Everest-Saison – Die tibetische Nordseite des Mount Everest bleibt auch in diesem Frühjahr für ausländische Bergsteiger geschlossen. Damit konzentriert sich der gesamte Gipfelverkehr erneut auf die nepalesische Südseite. Nepal hat die sechste Novelle der Expeditionsregeln verabschiedet und in der Nepal Gazette veröffentlicht. Damit sind die Änderungen rechtskräftig.
Das Permit für die Normalroute am Everest kostet nun 15.000 US-Dollar statt zuvor 11.000 US-Dollar. Auch an anderen Achttausendern steigen die Gebühren: Für Kangchendzönga, Lhotse, Makalu, Dhaulagiri und Annapurna I erhöht sich der Frühjahrstarif von 1800 auf 3000 US-Dollar. Für den Manaslu galt dieser Satz bereits im Herbst 2025. Bestätigt wurden zudem stark erhöhte Versicherungssummen für nepalesisches Expeditionspersonal. Für Bergführer werden künftig 2 Millionen Rupien (13.800 Dollar) fällig, zuvor waren es 500.000 Rupien (3450 Dollar).
Auch die Tagespauschalen steigen: Ein Climbing Sherpa erhält nun 1200 Rupien pro Tag, umgerechnet rund 8,25 US-Dollar. Neu ist die Vorgabe, dass bei kommerziellen Achttausender-Expeditionen mindestens ein Bergführer oder Climbing Sherpa auf zwei Kundinnen oder Kunden kommen muss. Streng ausgelegt würde dies Solo-Besteigungen verhindern. Mehrere nepalesische Anbieter erklärten jedoch, dass Profibergsteiger die Regel umgehen könnten, indem sie einen Guide bezahlen, aber eigenständig klettern. Eine offizielle Klarstellung der Regierung steht aus.

Die Butterpreise in Deutschland steigen im März 2026 erneut: Ein 250-Gramm-Päckchen Eigenmarken-Butter kostet nun 1,19 Euro statt zuvor 99 Cent. Nach einem Preissturz auf unter einen Euro Anfang 2026, reagieren Discounter und Supermärkte nun auf eine veränderte Marktlage, nachdem der Preis im Oktober 2024 mit 2,39 Euro einen Rekordwert erreicht hatte.
Der Hintergrund: Milch wurde günstiger auf dem Weltmarkt, auch bei deutschen Molkereien wurden deutlich größere Mengen angeliefert als im Vorjahreszeitraum. Zudem stieg der Fettanteil in der Rohmilch wieder, unter anderem wegen besserer Wetter- und Futterbedingungen.

VW im Abwärtsstrudel: Volkswagen kämpft mit Problemen durch margenschwächere E-Modelle, Belastungen durch die erhöhten US-Importzölle, Absatzprobleme in China und Restrukturierungsmaßnahmen im Konzern.
Zeichnungen: cartulli 2026 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory
Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.