Früher nannte man sie “ Das fahrende Volk“. Heute nennte man sie Touristen. sie kommen in Scharen und sind nach zwei wochen wieder verschwunden – Hinterlassenschaft: Verbranntes Land!

APRIL 2019 (3)

Unfreundlich, rücksichtslos, zum Teil aggressiv – viele Urlauber machen den Cuxhavenern das Leben schwer. Müll wird einfach auf den Boden geworden, Hinterlassenschaften von (nichtangeleinten) Hunden liegengelassen, Radfahrer mit Mieträdern rasen auf der Promenade – wo selbstverständlich das Radfahren verboten ist.

Obwohl auch Cuxhaven hauptsächlich vom Tourismus lebt, wird es langsam zu viel mit den Besuchermassen – vor allem, weil einige der vielen Touristen sich augenscheinlich nicht zu benehmen wissen,: „Ich würde doch auch als Gast irgendwo nicht als erstes meine Füße auf den Tisch legen oder meine gebrauchten Taschentücher in die Gegend werfen.“

Unfreundlichkeit und Umweltverschmutzung sind dabei aber nicht die einzige Probleme, oft missachten die Urlauber auch sämtliche Verbote: „Ja, die geben für den Urlaub viel Geld aus, aber das heißt doch nicht, dass sie sich damit das Recht erkaufen, alles zu versauen, das Sie Deiche rauf und runter zu rennen (wo doch 100 Meter weiter ein Treppenaufgang ist, sich nicht an Schilder zu halten, die Hunde unangeleint laufen zu lassen – Naturschutzgebiete sind aus gutem Grund Naturschutzgebiete. Und Parken, wo Sie Lust und Laune haben.

Motto: Ich zahle hier doch Kurtaxe, dann kann ich machen was ich will.

Da haben wir z.B. die Hordenläufer. Erst laufen fünf bis sieben über die Straße, dann folgen nochmals vier, am Ende hetzen zwei weitere hinterher. Ja, nicht nur die Gruppe selbst, auch ihre Dynamik verrät schnell: Hier sind Touristen unterwegs.

20181011_153958

Ganz schlimm sind auch die Wander-/Promenaden-/Radweg-/Joggingstrecken-Blockierer: „Och, das ist ja schön, dass hier alles frei ist“, denkt sich so mancher Tourist und spaziert, nach links und rechts guckend, oder steht, gern nach oben schauend, mitten auf dem Rad- und Gehweg. Wie beispielsweise hier in Cuxhaven in der Grimmershörn Bucht, oder auf der Duhnen/Döse-Promenade.

Und dann ist da noch der ewige Kampf zwischen Jogger und/gegen Hunde (meistens unangeleinte Touristen-Hunde)
Begegnungen zwischen Joggern und Hunden im Wald, Wiese und Flur sind in der Regel unproblematisch, wenn man sich an die Spielregeln der Hunde hält

Es ist nun einmal so, ich laufe gerne alleine und ohne Stress. Doch nicht einmal seinen Sport kann man in Ruhe betreiben. Entweder man trifft auf rücksichtslose Autofahren, Radfahrer, Touristen (sehr viele) oder auf Hunde und ihre Halter. Und immer wieder (im der Saison fast jeden Tag) gibt es eine dieser „Begegnungen der besonderen Art“ – Hund und Jogger müssen sich eine kleinen, schmalen Weg teilen – besonders auch dort, wo Hunde eigentlich garnicht sein dürften.

Jogger und radfahrer 2 (2)

In diesen Zeiten offenbaren sich die Feinbilder: Läufer gegen Hunde, Läufer gegen Touristen, oder auch Radfahrer gegen Läufer…….. Immer wieder kommt es zu Beschwerden. Ich meine, ein viel größeres Problem, sind Touristen, die in Fünferreihen den Weg versperrten.

Ach ja, noch ein Gedanke: Wenn die frei laufenden Hunde, wirklich nur spielen wollen, warum richten ihre Halter dann nicht ganz einfach – auf ihre Kosten – einen Hundespielplatz ein (ähnlich wie ein Kinderspielplatz)? Dann müssen wir Jogger nicht mehr um Leib und Leben bangen!

In Cuxhaven gibt es da wohl akuten Nachholbedarf für mehr Hundestrände meint der CDU Ortsverband. Also muss was getan werden. Ich, als Cuxhavener meine dazu „NEIN DANKE“ wir brauchen hier nicht mehr Hundestrände. Aber wir Anwohner werden dazu sicher nicht gefragt!!

20181117_103327

Ach ja, und dann haben wir da ja auch noch die „Kopfrunter Generation“ mit ihren Handys und den Kopfhörern – immer wieder ein Hindernis am Strand und auf der Promenade. Was also wollen die am Stand? Die bekommen von allen dem doch überhaupt nichts mit!

20181021_120406

Die Frage sei jetzt hier erlaubt: „Wem also gehört der Strand, die Grimmershörn Bucht, usw.?“ Den Spaziergängern, den Wanderern, den Radfahrern oder den Joggern? Oder allen in einer friedlichen Gemeinsamkeit? Es hängt von der Jahreszeit ab: In der Hochsaison sind es die Radfahrer, Spaziergänger, Flanierer, Wegblockierer, Smartphone-Junkies, usw. Im Winter sind es die Läufer und Hundeausführer.

Vielleicht ist ja auch nur etwas Rücksicht und Benehmen, der Kurtaxe bezahlenden Besucher, ein Mittel alles zu entspannen. Es gibt ja auch Welche über die man sich nicht aufregen muss. Aber wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und eine Bitte leint endliche eure Hunde an. Wenn die frei laufenden Hunde, wirklich nur spielen wollen, warum richten ihre Halter dann nicht ganz einfach – auf ihre Kosten – einen Hundespielplatz ein (ähnlich wie ein Kinderspielplatz)? Dann müssen wir Jogger nicht mehr um Leib und Leben bangen!

Leben und Überleben in Cuxhaven – jede Woche 1-2 mal der Cuxhaven-Cartoon – nur in diesem Blog!!

 

20180912_155600