Doch Vorsicht: Für manch Wagemutigen endeten die Touren bereits tödlich. Wer also den absoluten Kick erfahren möchte, sollte sich seiner Sache sicher sein und eines auf keinen Fall mitbringen: Schwache Nerven!

Wenn Sie gut zu Fuß sind, Afrika lieben und mal so reisen möchten wie der legendäre ­Forscher Dr. David Livingston, auch dafür gibt es Möglichkeiten. Beispielsweise wird ein 1200-km-Fußmarsch quer durch Tansania organisiert, ziemlich genau auf der Route, die der Brite Henry Stanley etwa 1871 auf der Suche nach Livingston genommen hatte. Mit im Angebot sind ­untergebracht: die Durchquerung von ­krokodilverseuchten Sumpfgebieten, insgesamt 22 Flüssen und all die Widtiere.

Dann ist da noch das Mountainbiking auf der Straße des Todes in Bolivien
Hier zeigen Downhill-Biker was sie wirklich können: Trotz extrem steiler Abgründe und unbefestigter Seitenränder, sind Leitplanken auf der “Straße des Todes” Fehlanzeige. Dazu sorgen Nebel, Regen, Steinschläge oder Erdrutsche für erschwerte Bedingungen – den Gegenverkehr nicht zu vergessen! Wer sich auf die gefährlichste Straße der Welt wagt, darf sich keinen Fehltritt leisten. Auf keinen Fall vergessen: Vor der Abfahrt Bremsen checken!

Wer noch nicht genug hat fährt zum Bungee-Jumping in den Vulkan Villarica / Chile
Normale Bungee-Jumping-Erlebnisse reichen für einen anständigen Adrenalinschub. Aber diese Tour spielt in einer ganz anderen Liga! Mit dem Helikopter geht es auf über 3.000 Meter, zu einem aktiven Vulkan an der argentinischen Grenze. Hier werden die Türen geöffnet, kurz Luft geholt und dann geht es ab in Richtung der brodelnden Lavamasse. Geht alles gut, baumeln die Todesmutigen 200 Meter über der Glut. Der Spaß ist aber noch nicht vorbei: Am Seil hängend fliegen die Abenteurer die 20 Kilometer zurück zum Landeplatz.

Zum Schluss geht es dann noch zum Abgrund-Wandern ins Huashan-Gebirge nach China
Achtung Herzinfarkt-Gefahr! Nur 30 Zentimeter breite, halbmorsche Holzbalken – mehr schlecht als recht zusammengenagelt – führen in 1.000 Metern Höhe an der Felswand entlang. Nicht einmal ein Geländer schützt die Todesmutigen vor dem Fall in die Tiefe. Halt bietet lediglich eine Eisenkette, die am Fels befestigt wurde. Wer die Tour trotzdem wagt, sollte auf jeden Fall schwindelfrei sein und eine große Portion Mut mitbringen.

Das wäre doch mal was, oder? Und nicht das Selfie vergessen!