
Die „Queen of Rock“ ist tot: Sie war eine der erfolgreichsten Rock-Musikerin überhaupt: Tina Turner. Nun ist die unangefochtene Königin des Rock im Alter von 83 Jahren in ihrer Wahlheimat Schweiz gestorben. Sie füllte über Jahrzehnte weltweit Konzerthallen und Stadien, sang einen Nummer-Eins-Hit nach dem anderen – mit unverwechselbar-rauchiger Soul-Stimme und unvergleichlicher Energie.
Mit Mitte 40 begann Sie eine kometenhafte Solo-Karriere und wurde mit Titeln wie „The Best“, „What’s Love got to do with it“ oder „We Don’t Need Another Hero“ weltberühmt. Mit 45 schaffte sie den Durchbruch mit ihrem Album „Private Dancer“. Sie gewann vier Grammys und füllte fortan die größten Säle und Stadien der Welt. Als sie in Rio de Janeiro 1988 vor mehr als 180.000 Zuschauern sang, kam sie mit dem Riesenpublikum ins Guinness-Buch der Rekorde.
Zum beruflichen Erfolg kam das private Glück: In den 1980er-Jahren lernte Turner ihren zweiten Mann kennen: den Kölner Musikmanager Erwin Bach. Mit ihm lebte sie seit den 1990er-Jahren am Zürichsee in der Schweiz. Später nahm sie auch die Schweizer Staatsbürgerschaft an. 2009 – im Alter von 69 Jahren – ging Turner zum letzten Mal auf Tour. Anschließend lebte sie zurückgezogen und genoss nach eigenen Angaben nach Jahrzehnten harter Arbeit das Leben ohne Verpflichtungen. Zu ihrem 80. Geburtstag schickte sie noch einmal eine Videobotschaft an ihre Fans.

Der Vatertag, häufig auch Männertag genannt hat nicht nur in Deutschland Bestand. In vielen Teilen der Welt gilt er als traditioneller Feiertag und hat eine lange Geschichte. In Deutschland fällt er auf Christi Himmelfahrt, den 40. Tag nach dem Osterfest. Ursprünglich entstand der Vatertag in den USA und galt als Ehrentag für Väter. Dabei ging es nicht um das Zelebrieren von alkohollastigen Feiern oder Wanderungen, sondern um einen Tag an dem der Vater besonders viel Aufmerksamkeit erhält.
Die ursprünglichen Wurzeln des Männertag sind nur den wenigsten Männern bekannt. Jeder Mann weiß, an welchem Tag er sich mit seinen Freunden treffen und den Ritualen des Vatertag frönen wird. Doch entspringt die im 19. Jahrhundert modern gewordene Form des Männertag einem Ritual, welches seine Wurzeln im 18. Jahrhundert hatte.
Seit 1934 gilt der Männertag als gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Anzumerken sei auch, dass der Vatertag immer an einem Donnerstag gefeiert wird. Dies hat den Vorteil, dass in den meisten Betrieben und Unternehmen der Freitag als Urlaub eingetragen wird und der Familie ein verlängertes Wochenende beschert. In Anbetracht der Rituale und feuchtfröhlichen Gelage ist diese Entscheidung für die meisten Männer natürlich optimal und sorgt auch bei Frauen und Kindern für Freude.

Klima-Kleber in Aktion, Autofahren sind genervt: Friedlich stilllegen (!) was für eine Lüge, denn in Wahrheit stiften die Aktivisten schon seit geraumer Zeit nur noch Unfrieden. Jeder konnte es in den vergangenen Wochen und Monaten sehen, tausende Autofahrer leidvoll miterleben. Klima-Kleber kleben sich nicht nur auf die Straße. Sie greifen mit neuen Maschen an! Chaoten der Gruppe „Letzte Generation“ werden immer einfallsreicher, um den Verkehr zu blockieren. Ziel: maximal Zeit schinden! So befestigten sich zwei Aktivisten am Vatertag an der Antriebswelle eines Autos. Sie hatten ihre Finger in Enden eines Kupferrohres geklebt. Das Rohr klebten sie wiederum an die Antriebswelle. Ein Kran musste kommen, um den Miet-Audi anzuheben. Erst nach Stunden war die doppelte Klebe-Konstruktion abgelöst. Es wird immer irrer!

Bergzeitfahren beim Giro am 27.05.2023 auf der vorletzten Etappe des 106. Giro d’Italia 2023 von Tarvisio nach Monte Lussari (18,6 km) – mit Radwechsel unterwegs (verrückt!). Elf Kilometer lang plätschert das Zeitfahren auf der 20. Etappe nahezu völlig flach vor sich hin. Doch dann wandelt sich das gewöhnliche Einzelzeitfahren in ein Bergzeitfahren. Über sieben Kilometer geht es bergan. Der Monte Lussari wirkt im Streckenprofil nur deshalb nicht so bedrohlich, weil er auf Grund des Maßstabs verzerrt wurde. In Wirklichkeit ist er im Durchschnitt 12,2 Prozent steil und damit der mit Abstand härteste Berg des diesjährigen Giro d’Italia. Dass dieser ausgerechnet am letzten entscheidenden Tag befahren werden muss – und das auch noch völlig alleine – soll dieser Italien-Rundfahrt die Krone aufsetzen.
(Alle Zeichnungen: cartulli 5/23 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory)