14. Etappe | 23. Mai | Aosta – Pila | 133 km

Kurz, aber brutal. Über 4.000 Höhenmeter verteilt auf 133 Kilometer – das sind die harten Fakten der 14. Giro-Etappe. Sie führt von Aosta zur Bergankunft nach Pila. Im Verlauf dieses Tagesabschnitts müssen die Fahrer fünf Anstiege erklimmen. Die Klettertour beginnt bereits wenige Kilometer nach dem Start. Über 18 Kilometer steigt die Straße hoch nach Saint-Barthélémy an. Es folgt eine ebenso lange Abfahrt und ein kurzes, zehn Kilometer langes Flachstück zurück nach Aosta.

Im Übrigen das einzige echte im Verlauf dieser Etappe. Danach steigt die Straße wieder an, zunächst gemäßigt, ehe dann der kurze, aber steile Anstieg der Kategorie 3 nach Douas folgt. Dan gelangen die Fahrer in dieser Aosta-Achterbahn wieder ins Tal – nach Sarre. Dort beginnt ein zweigeteilter Aufstieg. Zunächst geht es über acht Kilometer nach Lin Noir (1. Kategorie). Nach einer leichten Zwischenabfahrt wird der Anstieg hoch nach Verrogne (3. Kategorie) auf 1.587 Meter in Angriff genommen. Der Parcours führt bergab für über 20 Kilometer ins Aostatal und verläuft wellig weiter nach Gressan.

Erstmals in der Geschichte des Giro beginnt die Erstürmung von Pila aus dieser Richtung. Die finalen 16,5 Kilometer führen bergauf ins Ziel, dem Skigebiet Pila auf 1.793 Metern Höhe.