
In Badelatschen an der Zugspitze: Extremsportler startet verrückte 5400-Höhenmeter-Challenge. Ein 33‑jähriger Extremsportler geht mit Badelatschen einen extremen Bergmarathon rund um die Zugspitze an. Mit einem Problem hatte er allerdings nicht gerechnet. „Das ist echt nichts zum Nachmachen!“ Das ist die wichtigste Botschaft von Manuel Stegmayr, der am Freitag (4. September) eine persönliche und nicht ganz alltägliche Challenge gestartet hat:
Der 33-Jährige wollte die Strecke des Zugspitz-Ultratrails mit Adiletten bezwingen. 106‑Kilometer-Dauerlauf mit knapp 5400 Höhenmetern in Badeltaschen! „Das ist für mich eine ganz persönliche Angelegenheit“, betont der Hobbyfußballer aus Langenmosen bei Schrobenhausen. Die ersten fünf Stunden ging er alleine, dann kamen Freunde dazu. Über Eibsee, Ehrwalder Alm, Wannigsattel und Scharnitzjoch ging es bis Mittenwald, zweimal über 2000 Meter Höhe, auch bei Dunkelheit und ohne Essen. Doch dann wurde es immer schwieriger. „Das Schlimmste ist, nichts zu essen“, bekennt Stegmayr.
„Ich hatte Kreislaufprobleme und Schwindelattacken.“ Das kann auf längeren Strecken gefährlich werden. „Der Körper beginnt, die Muskeln als Energiequelle anzuzapfen, das geht auf die Nieren.“ Nach Dreiviertel der Strecke greift der Körper die Muskelmasse an – und das geht an die Nieren.
Bei Schloss Elmau brach Stegmayr nach drei Vierteln der Strecke und 4000 Höhenmetern seinen Lauf ab. „Ich bin so weit gegangen, wie ich das für mich vertreten konnte. Wäre ich verantwortungslos, wäre ich weitergegangen.“ Seine Mama und seine Freundin packten ihn ein. „Ich ließ mich im Klinikum Augsburg routinemäßig untersuchen und bekam eine Infusion.“ Und dann sagt er: „Mental hätte ich es geschafft.“

„Remigration“ mit Rüstung durchsetzen? AfD-Wahlsieger provoziert. Kriegswaffen als „Hilfsmittel“ für Massenabschiebungen: Die Aussagen des AfD-Wahlsiegers Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt sorgen für Empörung und Widerspruch. Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund sieht Rüstungsgüter als »Hilfsmittel« für Abschiebungen. Konkret hatte Siegmund nach der konstituierenden Fraktionssitzung der AfD auf die Frage eines Journalisten nach der geplanten Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns geantwortet:
»Wir verteufeln nicht pauschal Produktion von Rüstungsgütern, weil wir bei (der) späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen. Natürlich auch im Sinne der inneren Sicherheit, der eigenen Stabilität und auch der Landesverteidigung.«

Uwe Santjer (SPD) bleibt Oberbürgermeister in der Stadt Cuxhaven. Santjer erhielt 58,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Eine absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen waren nötig, um eine Stichwahl zu verhindern. Thomas Brunken von der CDU erreichte knapp 20 Prozent und lag damit deutlich auf dem zweiten Platz.

Es geht zu Ende! Die Marshall-Inseln im Pazifischen Ozean sind durch den globalen Klimawandel und den ansteigenden Meeresspiegel akut vom Untergang bedroht. Denn die Geschichte der Inseln liest sich wie eine Kurzfassung der Moderne: Ihre Ureinwohner nannten sie Jolet-jen Anij, „Geschenke Gottes“, doch über ihr Schicksal entschieden stets andere. Zuerst kamen die Konquistadoren, dann Kolonialmächte, schließlich die Atombomben der USA, die „zum Wohl der Menschheit“ dort getestet wurden. Heute umwerben Washington und Peking die 35.000 Bewohner der Atolle wie Schachfiguren im pazifischen Machtspiel. Und nun naht der letzte Kolonisator, gegen den kein Vertrag hilft: das steigende Wasser. Ausgerechnet die „Geschenke Gottes“ versinken im Meer, weil Gesellschaften weit entfernt die Rechnung für ihren Wohlstand seit Generationen nicht bezahlen wollen. Die Marshall-Inseln ragen im Schnitt nur zwei Meter aus dem Ozean heraus, sie sind der am stärksten vom steigenden Meeresspiegel bedrohte Staat der Welt. Das Kohlendioxid, das die Atmosphäre erhitzt und die Gletscher schmelzen lässt, deren Wasser nun die Inseln ertränkt, stammt zum größten Teil aus den Fabriken, Straßennetzen und Wohnungen des globalen Nordens.

So teuer wird der Besuch auf dem Oktoberfest 2026: Wiesn-Schock! Kaiserschmarrn kostet 27,50 Euro. Wer auf der Münchner Wiesn in diesem Jahr nicht verhungern will, der sollte schon ordentlich Geld dabei haben. Denn nicht nur die Speisen auf dem Oktoberfest sind deftig, sondern auch die Preise. Im Ammer-Festzelt kostet der Kaiserschmarrn je nach Variante 15 oder 21,50 Euro. Im Pschorr Bräurosl zahlen Gäste satte 27,50 Euro. Kleines Trostpflaster: Es wird zumindest eine „große Portion“ versprochen.
Im Löwenbräu-Zelt ist er beispielsweise für 19,80 Euro, im Hacker-Festzelt für 18,50 Euro zu haben. Wer sich den Kaiserschmarrn teilen will, der kann ihn im Festzelt Tradition für 30,50 Euro bestellen. Reichen soll die Portion „für zwei bis drei Personen“. Nicht gerade günstig sind auch die Preise fürs Deftige: Während im Ochsenbraterei-Festzelt ein halbes Hähnchen für 16,90 Euro inklusive Bedienungsgeld angeboten wird, kostet das Hendl im Wiesn-Traditionszelt Ammer stolze 29,90 Euro – allerdings in der Bio-Version samt Kartoffel-Gurken-Salat. Im Marstall-Festzelt sind 24,50 Euro fällig. Billiger ist es beispielsweise im Festzelt Tradition. Dort kostet das mit Petersilie gefüllte Wiesnhendl vom Spieß „nur“ 16,40 Euro.
Wer es exklusiver mag, der kann eine halbe gebratene Ente mit zwei Kartoffelknödeln und Apfelblaukraut für 36,50 Euro bei bayerischer Blasmusik genießen. Für die Schweinshaxe mit Natursoße und Knödeln müssen 25,90 Euro locker gemacht werden. Das halbe Hähnchen gibt’s im Schnitt ab 17 Euro. In einigen Festzelten ist es aber auch deutlich teurer. Im Festzelt Vroni-Fischer auf der Theresienwiese sind für das halbe Bio-Hähnchen in diesem Jahr 23,50 Euro fällig. Versprochen werden dafür zwischen 750 und 800 Gramm Fleisch auf dem Teller. Weitere Hendl-Preisbeispiele: Fürs Augustiner-Festzelt kostet der Online-Gutschein fürs halbe Hähnchen 17,20 Euro, im Pschorr Bräurosl wird es für 17,50 Euro angeboten – jeweils ohne Beilage!

Zeichnungen: cartulli 2026 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory
Cartulli’s – Cartoon – Canal: Alle Cartoon’s sind Hand gemacht, und so komplett KI-FREI !
Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.