Wenn Sie jetzt ihren Friesennerz, die Kapuzenjacke, den Regenschirm oder sogar Gummistiefel rausgesucht haben, – NICHT MEHR WEGHÄNGEN – halten Sie alles direkt griffbereit, denn das Regenwetter bleibt den meisten von uns erhalten. Und damit auch rutschige Straßen durch „Bauernglatteis“ und das viele Herbstlaub

Erhöhte Rutschgefahr besteht dabei vor allem auf Straßenabschnitten im Schatten oder im Wald, weil dort der Asphalt auch tagsüber länger nass bleibt und sich zusammen mit feuchten Herbstblättern ein tückischer Schmierfilm bilden kann.

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Was aber ist Bauernglatteis?

Zur Herbstzeit sind viele landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Bevor der Winter an die Tür klopft wird noch die letzte Ernte eingefahren. Die Traktoren und Mähdrescher hinterlassen dann oft sehr viel Dreck, Lehm- und Erdklumpen. Damit werden die Straßen verschmutzt und es bildet sich ein gefährlicher Schmierfilm. Dies wird im Volksmund als Bauernglatteis bezeichnet . Dazu kommt noch das Herbstlaub, das von den Bäumen fällt. Bei Nässe und Kälte vermischen sich diese Hindernisse und es besteht akute Rutschgefahr. Verlorenes Erntegut stellt ein zusätzliches Risiko dar.

Der ADAC macht Autofahrer darauf aufmerksam, dass sich beim derzeitigen Regenwetter auch der Bremsweg verlängert. Auf einer trockenen Fahrbahn beträgt er bei Tempo 100 mit Sommerreifen zwischen 35 und 40 Metern. Auf einer nassen Fahrbahn verlängert er sich bereits auf 50 bis 75 Meter. Kommt – wie jetzt im Herbst – noch Laub oder Schmutz dazu, sind es 75 bis 100 Meter oder sogar mehr – also ACHTUNG!