Sie werden sicher – auf ihrem Wochenmarkt – festgestellt haben, dass nicht alle Äpfel rot sind. Einige sind gelb, rosa oder auch grün. Rote Äpfel erlangen ihre Farbe aus Anthocyanin-Verbindungen. Hierbei handelt es sich um Pigmente oder natürliche Farbstoffe, die sich mit dem Wachstum des Apfels entwickeln.

Wussten Sie indes, dass es eine Apfelsorte auf dem Markt gibt, die in letzter Zeit zunehmend populär wird? Wie andere Äpfel auch, sind sie reich an Mineralien und Mikroorganismen, aber viel knackiger und schmackhafter.

Schwarzer Apfel (2)

Black Diamond, schwarze Diamantäpfel, sind eine Sorte des Hua Niu Apfels. Dieser besondere schwarze Apfel stammt ursprünglich aus Neuseeland und wurde später nach China eingeführt, wo er in Nyingchi im Tibet angepflanzt wird und durch die besondere Umgebung und die Veredelungstechnologie der Landwirte seither weiterentwickelt wurde.

Schwarze Diamantäpfel sind dunkelviolett, schimmernd und haben eine schöne Textur. Von außen sehen die Äpfel fast wie Kerzenwachs aus und sind so schön wie ein Diamant. (So sind sie zu ihrem Namen gekommen). Auch der Preis ist nahe am Diamanten (in der Relation), denn ein Apfel soll ca. 6 Euro kosten.

Beeindruckend ist, dass diese Äpfel keine Befruchtung benötigen, kältebeständig sind und ein natürliches Abwehrsystem gegen Parasiten und Insekten besitzen. Sie gelten jedoch als selten, weil sie im Hochland in einer Höhe von 3.500 Metern über dem Meeresspiegel gepflanzt werden.

Black Diamond-Äpfel brauchen viel Sonnenlicht und ultraviolettes Licht. Diese Merkmale machen eine Apfelplantage in Nyingchi zur natürlichen Umgebung für den Anbau von Schwarzen Diamantäpfeln. Black Diamond-Äpfel kommen jedes Jahr Ende Oktober auf den Markt und werden etwa zwei Monate lang verkauft.

Probiert habe ich noch keinen. 6 Euro für einen Apfel,  – auch wenn er Black Diamond heißt – nein Danke.

Schwarzer Apfel (1)