Teilzeitabenteurer, Buchautor und Herausgeber Erik Lorenz berichtet in Länder- und Reisereportagen von den Schönheiten und Herausforderungen, die die Welt bereithält. Und versucht, in Biografien und Erzählungen, das Leben und Wirken spannender Persönlichkeiten darzustellen.

Mit dem Ziel, uns die Welt in ihrer Vielfalt besser verstehen und intensiver erfahren zu lassen, gründete er die Plattform Weltwach. Im dazugehörigen Weltwach Podcast spricht er mit Grenzgängern und Weltenwanderern über ihre Streifzüge. Mehr Informationen unter http://www.weltwach.de, http://www.unfoldingmaps.com und http://www.erik-lorenz-autor.de. Jetzt gibt es auch ein Buch!

Der Verlag schreibt dazu: Ein Querschnitt durch das, was Abenteuer ausmacht: Reinhold Messner, Joey Kelly, Christine Thürmer und andere berichten vom Aufbrechen und Ankommen, von Erkenntnissen und Widerständen, von lebensverändernden Begegnungen. Sie erzählen von ihrer Faszination für Landschaften und Reiseformen, für Wälder und Wüsten, fürs Bezwingen von Bergen und Von-Deutschland-nach-Tibet-Laufen und dafür, in die Welt aufzubrechen und hinter das Offensichtliche zu schauen

Mein Buchfazit

Spannende und wirklich bewegende Geschichten – Das Buch enthält Portraits von Menschen, die in der Natur zu Hause sind. Es erzählt dabei von ihrem Leben und dem was sie vorantreibt.

Was mich dabei sehr interessierte war beispielsweise das Interview von Erik Lorenz mit Reinhold Messner. Reinhold Messner, man liebt ihn, oder man hasst ihn. Für den einen Superstar, für den anderen zum Vergessen. Dieser Mann stand als erster Mensch auf allen 14 Achttausendern. Er hat als Erster den Mount Everest ohne Flaschensauerstoff bestiegen. Hat die Antarktis und mehrere Wüsten durchquert. Er war Europa-Abgeordneter, hat Bestseller geschrieben und sechs Museen gegründet. Langweilig wurde es im Leben des Südtiroler Extremalpinisten nie, eher mal brandgefährlich. Am Nanga Parbat wäre er fast gestorben. In der Arktis musste er per Hubschrauber gerettet werden. Es grenzt an ein Wunder, dass Messner seine Abenteuer überlebt hat. Im Interview auf seinem Schloss Sigmundskron bei Bozen in Südtirol betont er den großen Wert der Wildnis. „Und je mehr sie schwindet und verschwindet, desto wertvoller ist sie!“ Interessante und lesenswerte 8 Seiten eines Extrem-Abenteurers.

Für mich auch hoch interessant, das Gespräch mit Joey Kelly. 11 000 km, 44 Tage, 0 Euro. Diese drei Zahlen stehen für die Berlin–Peking-Challenge von Joey und Luke Kelly. Die zwei aus der berühmten Musikerfamilie starteten in Berlin ihr Abenteuer, denn nichts anderes ist es, wenn man mit einem mehr als 50 Jahre alten VW-Bus der Reihe T 1 einen solchen Langstreckenritt auf sich nimmt. Über Rostock, Stralsund und Greifswald war das Seebad Ahlbeck die letzte Station auf deutschem Boden. Dann ging es für die Kellys nach Danzig und weiter nach Litauen. Danach fuhren sie mit ihrem rot-weißen Bulli über Lettland und Estland nach St. Petersburg sowie über Moskau, Kasachstan und die Mongolei nach China. Im Gespräch mit Erik Lorenz erzählen sie über diese Reise und die vielen Erfahrungen.

Allen, die Erzählungen von Grenzgängern, Abenteurern und Weltreisenden, wirklich interessieren, denen sei dieses Buch unbedingt zum Kauf empfohlen – sie werden es verschlingen.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: NG Buchverlag GmbH; Auflage: 1 (18. Mai 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866907257
  • ISBN-13: 978-3866907256
  • Preis: 24,99 Euro