Hai jagt Surfer zehn Minuten lang: Vor der Küste Kaliforniens erlebt ein Surfer echte Schreck-Minuten: Ein riesiger Hai verfolgt Ron Takeda auf seinem Hydrofoil-Board kilometerweit durchs Meer.

Formel-1-Legende Vettel knackt magische Marke beim London-Marathon: Auch knapp vier Jahre nach seinem Karriereende ist Sebastian Vettel noch in Topform. Der viermalige Formel-1-Weltmeister erreichte beim London-Marathon das Ziel in 2:59:08 Stunden. Der 38-Jährige unterbot damit die für Hobbyläufer magische Drei-Stunden-Grenze – in einem Rennen, in dem der Kenianer Sebastian Sawe in 1:59:30 Stunden als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf die 42,195 km in weniger als zwei Stunden lief.

Vettel war in London einer von zahlreichen Prominenten an der Startlinie, neben ihm wagten sich auch die britische Segellegende Sir Ben Ainsle und der frühere englische Fußball-Nationalmannschaftskapitän Tony Adams auf die Straßen der Weltstadt. Vettel, der sich bereits als Rennfahrer für Umwelt- und Wohltätigkeitsbelange eingesetzt hatte, startete in London für zwei Benefiz-Organisationen (Brain & Spine Foundation und Grand Prix Trust).

Impressionen zur Hannover Messe: Wieder war die Hannover-Messe Industrie der technische Mittelpunkt des Weltgeschehens. Was aber kann daran wohl lustvoll sein Messen zu besuchen? Vielleicht die unzähligen Tassen Kaffee oder der Tag, zusammen mit den vielen lieben Menschen? Nein, es muss wohl etwas anderes sein. Insgeheim gesehen dreht es sich wohl eher um die Selbstdarstellung der höchst unterschiedlichen Typen von Messegängern.

Da ist beispielsweise der Spezialist, der auch in seinen Träumen im Fachjargon spricht. Am Messestand tauscht er sich dann mit den dort vorhandenen Ingenieuren von gleichem zu gleichem aus. Er kann RAM von ROM unterscheiden und auch noch erklären, wie es funktioniert. Glücklich ist der Sammler, denn er beglückt auch andere. An den Messeständen, bei den hilfreichen Hostessen, ist er ein gern gesehener Gast. Nimmt er ihnen doch alle Broschüren ab. Schon am Eingang hat er sich kiloweise Prospekte aufgeladen im guten Glauben, er könne manches gebrauchen oder Kinder und Verwandte erfreuen.

Gegen Abend tritt dann der Don Juan auf. Jedenfalls vom dritten oder vierten Tag an und immer so eine halbe Stunde vor Messeschluss. Obwohl es auch schon weibliche Don Juans geben soll, sind die meisten Messen reine Männersache. Klar machen Messen lustvoll, fragt sich nur auf was? Ich habe danach gesucht und bin zum Schluss gekommen, ein geeignetes Mittel gegen meine wunden Füße wäre jetzt recht sinnvoll.

König Charles und Camilla waren auf Staatsbesuch in den USA. Sie sollen als royale Diplomaten die Beziehung ihrer Länder verbessern. Es gibt ein volles Programm zwischen Pomp und Politik. Vier Tage lang sind der britische König Charles und seine Frau Camilla auf Staatsbesuch in den USA. Anlass ist der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Doch der Monarch soll bei seiner Reise auch das angeschlagene Verhältnis von Großbritannien zur ehemaligen Kolonie verbessern und den US-Präsidenten umschmeicheln.

Donald Trump gilt als Fan der Royals. Der Staatsbesuch des Monarchen war vor der Abreise als diplomatischer Drahtseilakt bewertet worden. Schon bei der Ankunft hatten König und Königin aber ein erstes Zeichen gesetzt. Camilla, gekleidet ganz in Rosa, trug eine Brosche, die die Flaggen beider Nationen eng miteinander verschlungen zeigt. Im Vereinigten Königreich, dem die besondere Beziehung zu den USA immer wichtig ist, ist vom schwierigsten Staatsbesuch in der bisherigen Amtszeit des Königs die Rede. Dass Trump großer Fan der Royals und entsprechend positiv gestimmt ist, ist zwar bekannt – der US-Präsident gilt aber eben auch als unberechenbar.

Erstmals Marathon unter zwei Stunden: Sabastian Sawe läuft beim prestigeträchtigen Marathon in London als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf unter zwei Stunden. Der 29-Jährige gewinnt in 1:59:30 Stunden – und knackt damit den bisherigen Weltrekord seines Landsmanns Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago 2:00:35 Stunden lief. Sawe ist 65 Sekunden schneller als Kiptum, der nur wenige Monate nach seinem Rekord im Februar 2024 bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimat ums Leben kam.

Der Kenianer stößt in eine neue Dimension vor. Zwar hatte vor ihm bereits der zweimalige Olympiasieger und ehemalige Weltrekordler Eliud Kipchoge einen Marathon unter zwei Stunden absolviert. Der Kenianer schaffte die klassische Strecke am 12. Oktober 2019 in Wien in 1:59:40 Stunden. Doch dieser Lauf war nicht öffentlich und fand unter Laborbedingungen mit wechselnden Tempomachern statt. Daher galt die Zeit nicht als Weltrekord. Bei optimalen Bedingungen in London ist das Tempo auch dank mehrerer Pacemaker von Beginn an extrem hoch. Lange läuft eine größere Spitzengruppe zusammen, ehe sich Vorjahressieger Sawe und Yomif Kejelcha aus Äthiopien nach etwa 30 Kilometern absetzen. Kejelcha gibt in der britischen Hauptstadt sein Marathon-Debüt.

Neben Ruhm gibt es auch satte Prämien. Für den Sieg kassierte Sawe rund 47.000 Euro. Für das Unterschreiten der 2:02-Marke erhielt er 128.000 Euro, für den Weltrekord weitere 107.000 Euro. Offizielle Einnahmen: knapp 282.000 Euro. Laut „Sun“ kommen durch Bonuszahlungen aus Verträgen über eine Million Dollar hinzu. Mitverantwortlich für den historischen Lauf: seine neuen Adidas Adizero Adios Pro Evo 3. Der nur 99 Gramm leichte Schuh, „Leichter als ein neugeborenes Kätzchen“, wie das „Wall Street Journal“ schrieb, kostet „nur“ schlappe 500 Euro!

Der Vater von „He-Man“ ist tot: He-Man ist das Sinnbild des muskelbepackten Superhelden, der gegen Bösewichte kämpft. Kurz vor dem Leinwand-Comeback ist nun einer seiner Schöpfer gestorben. Der amerikanische Spielzeug-Designer Roger Sweet, der in den 1980er Jahren unter anderem die Actionfigur He-Man schuf, ist tot. Ihr an Demenz erkrankter Mann sei am Dienstag friedlich gestorben, teilte seine Ehefrau Marlene Sweet der Deutschen Presse-Agentur mit. Er wurde 91 Jahre alt.

Roger Sweet hatte knapp zwei Jahrzehnte lang in der Designabteilung des US-Spielzeugherstellers Mattel gearbeitet. Als Mitte der Siebzigerjahre die Konkurrenz mit »Star Wars«-Actionfiguren großen Erfolg hatte, suchte Sweet nach einer neuen Hitfigur. Zusammen mit dem Designer Mark Taylor entstand die Figurenserie »Masters of the Universe« um das blonde Muskelpaket He-Man. Die Spielzeugfiguren eroberten ab 1982 den Markt. Es folgten Cartoon-Serien, Videospiele und Filme.

Zeichnungen: cartulli 2026 – CCC Cuxhaven-Cartoon-Center – Die Storyfactory

Warnung: Karikaturen können Spuren von Satire enthalten und sind für Andersdenkende nicht geeignet.