Sie sind wieder da. Alles ist wieder für die Corona geplagten Touristen bereit. Früher nannte man sie “ Das fahrende Volk“. Heute nennte man sie Touristen. sie kommen in Scharen und sind nach zwei Wochen wieder verschwunden – Hinterlassenschaft: Verbranntes Land!

Ja, sie sind wieder da…! Was, wer… na, die Touristen. Unfreundlich, rücksichtslos, zum Teil aggressiv – viele Urlauber machen den Cuxhavenern das Leben schwer. Müll wird einfach auf den Boden geworden, Hinterlassenschaften von (nichtangeleinten) Hunden liegengelassen, Radfahrer mit Miet-Fahrrädern rasen auf der Promenade – wo eigentlich das Rad verboten ist.

Obwohl auch Cuxhaven hauptsächlich vom Tourismus lebt, wird es langsam zu viel mit den Besuchermassen – vor allem, weil einige der vielen Touristen sich augenscheinlich nicht zu benehmen wissen,: „Ich würde doch auch als Gast irgendwo nicht als erstes meine Füße auf den Tisch legen oder meine gebrauchten Taschentücher in die Gegend werfen.“

Unfreundlichkeit und Umweltverschmutzung sind dabei aber nicht die einzige Probleme, oft missachten die Urlauber auch sämtliche Verbote: „Ja, die geben für den Urlaub viel Geld aus, aber das heißt doch nicht, dass sie sich damit auch das Recht erkaufen, alles zu versauen, das Sie Deiche rauf und runter zu rennen (wo doch 100 Meter weiter ein Treppenaufgang ist), sich nicht an Schilder zu halten, die Hunde unangeleint laufen zu lassen – Naturschutzgebiete sind aus gutem Grund Naturschutzgebiete. Und Parken, wo Sie Lust und Laune haben. Alles unter dem Touristen-Motto: Ich zahle hier Kurtaxe, dann kann ich machen was ich will.

Vielleicht ist ja etwas Rücksicht und Benehmen der Kurtaxe bezahlenden Besucher ein Mittel alles zu entspannen. Es gibt ja auch Solche über die man sich nicht aufregen muss. Aber wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen immer die Regel!

Touristen müssen immer meckern
Auf Bewertungsportalen im Internet gibt es für das Cuxland viel Lob. Aber manche Menschen finden immer einen Grund zum Meckern. Hier dazu einige Beispiele: Kugelbacke: „Ein paar zusammengenagelte Bretter. Muß man nicht unbedingt hin“. Duhner Strand: Der Strand war gruselig. Viel zu viele Strandkörbe, immer nur ebbe, und wenn wasser dann flach und schmuddelig“. Solche Besucher sopllten, meiner Meinung nach, einfach ihren Urlaub woanders (vielleicht auf Malle) verbringen.

Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Da gibt es dann noch die Cuxhavener Strandtypen, die eigentlich keiner braucht. Dazu zählt auch der Radfahr-Rüpel: Der ewig währende Kampf zwischen Fußgänger und Radfahrern – hier Radfahrtouristen im Geschwindigkeitsrausch, gegen entschleunigte Urlaub-Fußgänger-Touristen und Einheimische. Und das alles hinterm Deich an der Nordsee in Döse/Cuxhaven. das muß doch nicht sein!

Dann haben wir da noch die Hordenläufer. Erst laufen fünf bis sieben über die Straße, dann folgen nochmals vier, am Ende hetzen zwei weitere hinterher. Ja, nicht nur die Gruppe selbst, auch ihre Dynamik verrät schnell: Hier sind Touristen unterwegs.

Ganz schlimm sind auch die Wander-/Promenaden-/Radweg-/Joggingstrecken-Blockierer: „Och, das ist ja schön, dass hier alles frei ist“, denkt sich so mancher Tourist und spaziert, nach links und rechts guckend, oder steht, gern nach oben schauend, mitten auf dem Rad- und Gehweg. Wie beispielsweise hier in Cuxhaven in der Grimmershörn Bucht, oder auf der Duhnen/Döse-Promenade.

Und dann ist da noch der ewige Kampf zwischen Jogger und/gegen Hunde (meistens unangeleinte Touristen-Hunde). Begegnungen zwischen Joggern und Hunden im Wald, Wiese und Flur sind in der Regel unproblematisch, wenn man sich an die Spielregeln der Hunde hält

Es ist nun einmal so, ich laufe gerne alleine und ohne Stress. Doch nicht einmal seinen Sport kann man in Ruhe betreiben. Entweder man trifft auf rücksichtslose Autofahren, Radfahrer, Touristen (sehr viele) oder auf Hunde und ihre Halter. Und immer wieder (im der Saison fast jeden Tag) gibt es eine dieser „Begegnungen der besonderen Art“ – Hund und Jogger müssen sich eine kleinen, schmalen Weg teilen – besonders auch dort, wo Hunde eigentlich garnicht sein dürften.

In diesen Zeiten offenbaren sich die Feinbilder: Läufer gegen Hunde, Läufer gegen Touristen, oder auch Radfahrer gegen Läufer…….. Immer wieder kommt es zu Beschwerden. Ich meine, ein viel größeres Problem, sind Touristen, die in Fünferreihen den Weg versperrten.

Und eine Bitte noch, leint endliche eure Hunde an. Wenn die frei laufenden Hunde, wirklich nur spielen wollen, warum richten ihre Halter dann nicht ganz einfach – auf ihre Kosten – einen Hundespielplatz ein (ähnlich wie ein Kinderspielplatz)? Dann müssen wir Jogger nicht mehr um Leib und Leben bangen!

Und jetzt in der schwierigen Corona-Zeiten wird es nicht besser. Neulich habe ich eine Frau auf einem Fahrrad gesehen, die auf einem Feldweg ganz alleine fuhr. Weit und breit kein Mensch mehr zu sehen. Und sie trug eine Maske – aber keinen Helm. Spooky!! Oder der Typ im SUV mit Maske am Lenkrad, aber nicht angeschnallt. Oder der Kranfahrer – hier bei uns auf der Hotelbaustelle – in 8 Meter Höhe mit Maske.

So etwas ist sicherlich etwas übertrieben, aber es tut keinem weh – bis vielleicht der nicht angeschnallte SUV-Fahrer. Aber was die, jetzt nach Cuxhaven einflutenden Touristen hier machen, grenzt meiner Meinung nach schon an vorsätzliche Körperverletzung. Alles das was bei Ihnen zu Hause Corona-Vorgabe war – Masken-Pflicht,  Abstandhalten (1,50 Meter), usw. – wird jetzt und hier vernachlässigt, als ob es den Corona-Virus nie gegeben hätte.

Motto: Ich bin ja hier im Urlaub und da brauche ich das nicht.

Auch wenn ich mich wiederhole, es gibt noch zu viele die es nicht checken wollen oder können! Die Touristen sind da und nicht jeder weiß was 1,50 Meter Abstand sind und warum man unbedingt einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollte (das gilt aber auch für einige Cuxhavener!). Ich bin immer wieder sprachlos über diese Ignoranz!!

Das Cuxland ist und bleibt, das Ziel für einen tollen und entspannten Urlaub. Alle die das Wissen, sind bei uns, an der Nordsee, herzlich willkommen.