„Zeig mir wo du läufst, und ich sag dir wer du bist.“ Diese Aussage bestätigt sich auch in der heutigen Zeit. Nach Waldlauf, Urban-Running, Trailrunning, Joggen, uws., kommt jetzt das „Shop-Running“ auf uns zu. Diesmal aber nicht aus den USA, sondern aus Japan kommend, soll uns diese neue (??) Art des körperlichen Fitness-Trainings die Gesundheit erhalten.

So werden die Kunden eines Kaufhauses einer japanischen Stadt seit kurzen mit einem ganz neuen Angebot konfrontiert: einem Fitnesskurs, der vor allem durch die Treppenhäuser führt. Der Einkaufsbummel soll, so der Kaufhaus-Manager, durch sogenannte „Einkaufssprints“ ersetzt werden, und das angepasst an die jeweilige körperliche Leistungsfähigkeit der Kunden.

In diesem Sinne schuf ein Universitätsprofessor drei Sprintstrecken, auf denen die sportlichen Einkäufer unterschiedlich belastet werden:

  • Auf dem „Schildkröten-Weg“ sollen die Kaufhauskunden synchron zu einem Metronom – welches 120mal in der Minute tickt – die Treppe hinauf steigen.
  • Der „Esel-Weg“ bietet ein gesteigertes Tempo, hier sind es 160 Takte/min.
  • Am schnellsten aber geht es in den oberen Stockwerken auf der „Kaninchen-Strecke“. Hier kann sich der sportlich geneigte Kunde, bei einem Tempo von 200 Takten/min., abstrampeln.

Fazit: Bisher hat man allerdings feststellen müssen, dass die große Mehrheit der Kunden weiterhin bevorzugt Fahrstühle und Rolltreppen nutzt.

So ist zum Abschluss anzumerken, das Laufen in der Gruppe, ein großes Erlebnis sein kann, doch ob das in einem Kaufhaus auch so ist, muss dahingestellt bleiben. Auch wann dieser Trend nach Deutschland kommen wird, steht noch in den Sternen.