Worum geht es: Katastrophen lassen sich nicht vorhersagen. Sie treten nicht in Zyklen auf. Und dennoch: Wenn das Unheil zuschlägt, sollten wir besser gerüstet sein als die Römer beim Ausbruch des Vesuv, die Menschen im Mittelalter bei der rasenden Verbreitung der Pest in ganz Europa oder die Russen bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Aber sind wir das? Haben wir nicht gerade in der Corona-Pandemie alles erlebt an imperialer Überheblichkeit, bürokratischer Erstarrung und tiefer Spaltung? »Doom« schaut mit dem Blick des Historikers und Ökonomen auf die unterschiedlichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Wir müssen unsere Lektionen aus diesen historischen Beispielen lernen, damit künftige Katastrophen uns nicht in den Untergang führen.

Zeichnung cartulli 10/2021 CCC Cuxhaven-Cartoon-Center

Wer ist der Autor: Niall Ferguson, geboren 1964, ist einer der bekanntesten und renommiertesten Historiker unserer Zeit. Er war Professor für Geschichte an der Harvard University und an der Harvard Business School und lehrte u.a. an der Oxford University, an der Stanford University und der London School of Economics and Political Science. Er ist Milbank Family Senior Fellow an der Hoover Institution der Stanford University und Fakultätsmitglied am Belfer Center for Science and International Affairs in Harvard. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschafts- und europäische Geschichte. Ferguson ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter »Der falsche Krieg« (DVA 1999).

Warum ich das Buch empfehle: Ist dieses Buch ein MUST HAVE ? Na ja, es ist gut zu wissen das es das Buch gibt. Es listet viele katastrophale Ereignisse in der Geschichte der Menschheit auf und bietet Schlussfolgerungen zu den Reaktionen der Menschen, die entweder die Katastrophe erfolgreich bekämpfen oder durch politische Dummheit dazu beigetragen haben.

In einem, meiner Meinung nach, viel zu umfangreichen (11 Seiten) Vorwort wendet sich Niall Ferguson speziell an seine deutschen Leser. Vielleicht, für ein Vorwort, etwas zu lang. Die ersten zwei Drittel des Buches sind – finde ich persönlich – eine streckenweise viel zu detaillierte Aufzählung von Katastrophen der letzten paar tausend Jahre (was so eigentlich aber nicht schlecht ist – wenn man weiß, was, wann war). Im letzten Teil geht es dann um die Covid-Pandemie und die offiziellen Reaktionen darauf. Leider wurde dieses Buch zur falschen Zeit veröffentlicht, denn es beruht auf Covid-19-Informationen, die auf Daten vom August 2020 basieren, ich habe das Buch im Oktober 2021 gelesen.

Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe, so meine Erkenntnis aus diesem Buch. inklusiv einiger schlafloser Nächte. Besonders glücklich hat mich diese Lektüre nicht gemacht, aber jetzt weiß ich was Sache ist und hoffe das solche Szenarien und Vorgehensweisen nicht wieder passieren können. Aber, Corona hat auch keiner vorhergesagt. Trotzdem, ein Buch was man gelesen haben sollte, inklusive der schlaflosen Nächte.

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Produktinformation

  • Herausgeber: ‎Deutsche Verlags-Anstalt (13. September 2021)
  • Sprache: ‎Deutsch
  • Gebundene Ausgabe: ‎592 Seiten
  • ISBN-10: ‎3421048851
  • ISBN-13: ‎978-3421048851
  • Preis: 28,00 Euro