Das Problem: Viele Geschäfte haben vor ihrewr Eingangstür Stufen, die man mit Rollstuhl, Rollator oder auch Kinderwagen kaum hochkommt.
Die Lösung: Rita Ebel, aus Hanau baut seit einigen Jahren bunte Rampen aus gespendeten Legosteinen und verschenkt diese an interessierte Ladenbesitzer und Privatpersonen.

Auch wenn das Bauen mit Legosteinen so leicht aussieht, das ist es – in diesem fall – sicher nicht. Denn die meisten Menschen unterschätzen, wie viele Steine man – für so eine Rampe – braucht. Es muss ja auch jeder Stein verklebt werden, damit das Ganze hält und stabil ist, damit auch ein schwerer Elektrorollstuhl drüber fahren kann. Rein vom Volumen her braucht man, so Rita Ebel, mindestens 7000 bis 8000 Steine für eine Rampe, je nach Größe. Und die Bauzeit? Rita Ebel: „An den einfacheren Rampen sitzen wir acht bis zehn Stunden, aber seit wir bunte Muster und Wunschdesigns oder Firmenlogos mit einbauen, arbeiten wir oft 20 oder 30 Stunden an einer Rampe“.

Das Konzept, für solche Rampen, stammt von Raul Krauthausen, einem Behinderten-Aktivisten, der 2014 für den eigenen Gebrauch eine Minirampe baute. Rita Ebel und ihr Mann fanden diese Idee ganz toll. Sie suchten, fanden und überarbeiteten Bauanleitungen für größere Rampen, und so kam dieses Idee ins Laufen.  Alles wird aus Lego-Spenden hergestellt, so ist es möglich, die Rampen umsonst abzugeben.

Und das Lego-Rampen-Bauen läuft wirklich gut, so liegt sogar vor einem Laden in Paris eine der Ebelschen Lego-Rampen. Ich finde dies eineganz tolle Idee.

Hier gibt es eine Bauanleitung
https://jungestadtkoeln.de/files/Projekte/100%20Lego-Rampen%20f%C3%BCr%20K%C3%B6ln/junge%20Stadt%20K%C3%B6ln_Lego-Rampen_Bauanleitung.pdf