Giorgio Locatelli gilt als Vorzeigekoch Italiens, auch wenn – oder gerade weil – er seit Jahren in London lebt, um den Gästen in seinem Restaurant „Locanda Locatelli“ die authentische italienische Küche näherzubringen. Locatelli nennt mehrere Orte sein Zuhause: Corgeno in der Lombardei, wo er aufwuchs und kochen lernte; Nord-London, wo er mit Frau und den erwachsenen Kindern lebt; oder sein Restaurant „Locanda Locatelli“, auch in London, wo er die meiste Zeit verbringt.

Nun ist Locatellis Kochbuch „Made in Italy“ auf den deutschen Markt erschienen. In Italien hergestellt sind vor allem die Produkte, welche der Koch darin verwendet. Um die geht es ihm, das verdeutlichen schon die einleitenden Bilder von Fischern, Jägern oder Schafhirten.

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Der Verlag schreibt
Inspirierend und wunderbar alltagstauglich: Giorgio Locatelli ist zurück! In seinem neuesten Buch gibt er seine privaten und liebsten Rezepte preis, die er an den Plätzen, die er sein Zuhause nennt, gerne kocht. „Italy. Made at Home“ mit den 150 besten Familienrezepten ist der Nachfolgeband des COOK BOOK AWARD prämierten Bestsellers „Made in Italy“! Preis 29,99 Euro

Mein Buch-Fazit

Giorgio Locatelli Kochbuch führt 150 Gerichte auf – Lieblingsspeisen, die der Spitzenkoch gern kocht. Ob Spaghetti mit Tomatensoße, gegrilltes Hähnchen oder Pizza – alles ist wunderbar alltagstauglich. Und trotzdem oft raffiniert, wie beispielsweise die Butternut-Kürbis-Suppe mit schwarzem Reis und Garnelen. Besonders im Fokus stehen Fisch und Gemüse. Für mich ganz wichtig war, dass die Zubereitungen alle unkompliziert und raffiniert zugleich sind. Sie sind so beschrieben dass sie sich gut nachkochen lassen.

Doch mache der Rezepte sind, nach meiner Meinung, recht ausgefallen. Beispielsweise die „Blumenkohlpfanne mit Sardellen und Chili“. Beim Lesen kam gleich die Reaktion: „Wie, was, nein sicher nicht“ Meine Frau hat es dann nachgekocht, mit dem Ergebnis, es schmeckt unerwartet lecker. Bei Spiegeleiern mit einem Hauch Bitterschokolode drüber, da war dann Schluss bei mir. Meiner Frau dagegen schmeckte es prima. Es darf halt nur ein „HAUCH“  Bitterschokolade sein. Die Menge macht’s eben.

Zusammenfassung: Obwohl mir nicht alle Rezepte gefallen bzw. schmecken würden, finde dieses Buch sehr empfehlenswert! Besonders auch wegen des Kapitels Süßes.

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