Undurchschaubar, was in manchen Badegästen vor sich geht. Die einen besetzen schon am frühen Morgen die besten Plätze. Andere pflegen ihren Körper schamlos in aller Öffentlichkeit. Das und mehr kann man im Sommer beim Baden erleben.

An heißen Tagen kommen sie hervor: Mit Handtüchern, Badetaschen und Wassergefährten aller Art pilgern Sonnenhungrige in die Strand- und Freibäder. Doch egal ob Meer, See, Schwimmbad (aber auch Fitnessstudio) – es sind immer wieder die gleichen Typen, die man dort trifft:

Die Puristen

Der Purist kommt mit leichtem Gepäck. Handtuch und Badesachen müssen reichen. Die Klamotten – wer weiß schon wo er die untergebracht hat. Sein Schwimmausflug ist oft ausgedehnt – so sehr, dass man fast schon versucht ist, die Kleidungsstücke als Fundsachen abzugeben. Doch dann kehrt er zurück, packt schnell zusammen und ist weg. Definitiv einer der angenehmsten Zeitgenossen im Kampf um Liegeplätze.

Die Reservierer

Die rücken mit Unmengen Strandmatten, Handtüchern und Badezubehör an und decken eine Wiesenfläche von der Größe eines Reihenhausgartens ab. Ihr Revier zirkeln sie ordentlich ab, mit Liegen, Stühlen und fetten Kühltaschen. Aberwitzige Blüten treibt das Reservierertum in so manchen Hotels wo sich die Urlauber morgens einen Wettlauf um die besten Sonnenliegen liefern.

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