Darum geht es: Neben Mehl, Wasser, Salz, Hefe- oder Sauerteig braucht es für die perfekte Krume und Kruste vor allem die passende Gare, die richtigen Techniken am Teig, eine gute Bedampfung und manch anderen Kniff. Lutz Geißlers neuestes Buch geht diesen kleinen Handgriffen mit viel Liebe zum Detail nach.

Mit den verständlichen Step-by-Step-Foto-Anleitungen gelingen die für ihre charakteristischen Krumen und Krusten bekannten Brote, Brötchen und Feingebäcke auch zu Hause authentisch und unwiderstehlich. Das Buch mit seinen echt leicht nachvollziehbaren 25 Rezepten und Varianten ist eine perfekte Anleitung für Anfänger und Brotbackenthusiasten, wie sie diese Köstlichkeiten selbst zuverlässig nachbacken können.

Warum ich das Buch empfehlen kann: Auf das neue Buch habe ich mich sehr gefreut. Es ist wieder ein echter Geißler! Der Autor hat sich wieder die Mühe gemacht, seine Rezept in Einzelschritten zu bebildern – vom Anmischen des Teiges bis zum Backvorgang!

Hinzu kommen noch wirklich gute Tipps zum Thema Krume/Kruste. Eine absolute Empfehlung für Leute, die schon ein wenig Erfahrung mit dem Brotbacken haben. Für Anfänger würde ich allerdings seine beiden „Einsteigerbücher“ („Brotbacken in Perfektion (…)“) empfehlen..

Es ist genau diese große Faszination, die vom Brotbacken ausgeht, und die Geißler im Vorwort seines neuen Buches beschreibt, die so viele Hobbybäcker begeistert: Die Brot-Vielfalt in Aroma, Geschmack und Erscheinung, die nur aus Mehl, Wasser und Salz in Verbindung mit Fermentation und Hitze entsteht.

Weil das Auge nicht nur mitisst, sondern mitlernt, werden bei den ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch entsprechende Fotografien angeboten, die dem Betrachter ein Bild geben, wie es funktionieren sollte.

Die Gründe für selbst gebackenes Brot sprechen in vielerlei Hinsicht für sich: Eine viel langsamere, gesündere Teiggärung, der Verzicht auf industrielle Backhilfsmittel, eine einzigartige Frische und der wunderbare Duft beim Backen. Genau deswegen findet die Selbstback-Fraktion immer größeren Zulauf. Und deshalb habe ich schon einige Rezepte aus Geißlers neuem Buch gebacken.

Da ist beispielsweise das Ciabatta (S.46 – 53) super lecker – toll zum Frühstück oder als Beilage zum Chilli con Carne.

Das Wickelbrot (S. 250 – 259). Kannte ich so noch nicht, habe es aber schon zweimal gebacken – TOLL!

Oder das Sandwichbrot (S.285 usw.) Super.

Die Rezepte im Buch umfassen Brote, Brötchen und süßes Gebäck, mal mit Hefe, mal mit Sauerteig, mal mit beiden. Sie sind – typisch Geißler – puristisch gehalten und enthalten nur sehr selten Nüsse, Gewürze oder andere geschmacksgebende Zutaten. Dabei ist die Darstellung der Rezepte im Buch immer gleich: einem ganzseitigen Bild folgt die Charakterisierung des Brotes und – besonders genial – eine Tabelle mit den Broteigenschaften.

Auf einer Skala von 1-6 werden dabei Parameter wie Textur (kompakt bis wattig), Porung (dicht bis grobporig), Geruch (süß bis säuerlich) und Kruste (weich bis knusprig) angegeben. Danach folgen die reich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung und Vorschläge für einen Backzeitplan. Das ist alles sehr übersichtlich und sehr praktisch.

Dieses Brotbackbuch macht die Faszination des Brotbackens nachvollziehbar, weil man mit ihm versteht, was da eigentlich entsteht, wenn man Wasser, Mehl und Hitze vermählt. Die Ergebnisse machen dann nicht nur satt, sondern auch rundum glücklich.

Mehr zum Buch auch auf der Seite von Lutz Geißler
http://www.brotbackbuch.de/kruste-und-krume/buch/

Hier geht es zur Leseprobe
https://www.book2look.com/book/o3i1zzP6Z7

 Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe : 336 Seiten
  • ISBN-10 : 3954531976
  • ISBN-13 : 978-3954531974
  • Größe und/oder Gewicht : 22 x 3 x 27.7 cm
  • Herausgeber : Becker Joest Volk Verlag; 1. Auflage 2020 (25. September 2020)
  • Preis: 29,95 Euro