Darum geht es: Sherlock Holmes ist der Mann für knifflige Fälle. Gleich, ob es um kriminelle Bünde, verschwundene Personen oder unerklärliche Todesfälle geht – Sherlock löst jedes Problem. Assistiert von seinem Freund Dr. Watson, sorgt er mit seiner exzellenten Beobachtungsgabe seit über 100 Jahren bei Lesern in aller Welt für Staunen.

Doyle hat mit dem messerscharf kombinierenden Privatdetektiv eine einzigartige Figur erschaffen, der jedes Rätsel nicht kompliziert und jeder Fall nicht spannend genug sein kann. – Die hier vorliegende Sammlung enthält drei Romane und 30 ausgewählte Meistererzählungen.

Warum ich das Buch empfehle: Kein skrupelloses Schurkenstück, kein noch so raffiniertes Verbrechen, welches der weltberühmte englische Meisterdetektiv Sherlock Holmes mithilfe seiner Kombinationsgabe nicht zu durchschauen vermag!

Die hier vorliegende Sammlung enthält drei Romane und 30 ausgewählte Meistererzählungen. Ich liebe Sherlock! Ein Muss für jeden Fan. Vom Inhalt brauche ich wahrscheinlich nichts schreiben, denn kaum jemand kennt Sherlock Holmes nicht. Ich mag auch diese viktorianische Sprache.

Sherlock Holmes wohnte in der Londoner Baker Street 221b – natürlich nur in der Phantasie und in den Geschichten seines Erfinders Sir Arthur Conan Doyle. 1990 ist Doyles Phantasievorstellung allerdings Wirklichkeit geworden. In unmittelbarer Nähe der Romanadresse entstand in der Baker Street ein Sherlock-Holmes-Museum. Es präsentiert die Wohnung des Meisterdetektivs so, wie Doyle sie sich ausgedacht und in seinen Erzählungen beschrieben hat: ein Wohnzimmer, gemütlich möbliert im Stil der Viktorianischen Zeit und vollgestopft mit vielen Erinnerungsstücken des Kriminalisten. Es gibt zwei Schlafräume in der Wohnung, einen für Holmes selbst, den anderen für seinen treuen Weggefährten Dr. Watson. In den Romanen wohnen und arbeiten die beiden dort von 1881 bis 1904.

Dieser Sammelband der Sherlock Holmes-Geschichten ist wirklich Klasse. Er enthält auch die beiden Geschichten um den Tod von Sherlock Holmes – „Das letzte Problem“ und „Im leeren Haus“.

In der Erzählung „The Final Problem“ (Das letzte Problem) ließ Conan Doyle seinen Helden sterben: Holmes stürzt bei einem Kampf mit seinem ärgsten Widersacher Professor Moriarty in der Schweiz einen Wasserfall hinunter. Doyle wollte damit das Kapitel Sherlock Holmes für immer schließen. Doch es sollte anders kommen.

Nachdem die vielen „Sherlockianer“ wütend und enttäuscht ihren Kummer über das Ableben von Sherlock Holmes zum Ausdruck gebracht hatten und der Verlag Doyle mit einer größeren Geldsumme überredet hatte, ließ der Schriftsteller seinen Romanhelden wieder auferstehen.

Zwar sei Professor Moriarty bei dem Handgemenge in der Schweiz getötet worden, aber Holmes selbst habe den Sturz überlebt, ließ Doyle verkünden und machte mit dieser Nachricht und den folgenden neuen Holmes-Geschichten die vielen Fans des Detektivs glücklich.

Vor einiger Zeit war ich in der Schweiz an den Reichenbachfällen, wo Conan Doyle Sherlock Holmes, in der Geschichte „Das letzte Problem“ sterben lies (Weißer Stern). Ein wahrhaft beängstigender Ort, wenn dort das Wasser den Felsen herabstürzt. Die Stelle an der Holmes starb (ja eigentlich nicht) ist heute markiert.

Außerdem meine Lieblingsromane – Das Zeichen der Vier und Der Hund von Baskervilles (Es sollte die bekannteste Kriminalgeschichte um den Meisterdetektiv werden), sowie Conan Doyles allererste Sherlock Holmes Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“.

Der Preis ist mehr (15,00 Euro) als mehr fair, und den Inhalt sollte jeder gelesen haben. Sherlock Holmes ist einfach einer der Größten!

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe : 1504 Seiten
  • ISBN-10 : 3730609246
  • ISBN-13 : 978-3730609248
  • Abmessungen : 12.3 x 4.6 x 19.5 cm
  • Herausgeber : Anaconda Verlag (5. Oktober 2020)
  • Preis: 15,00 Euro