Darum geht es: Wenn die Welt zu sterben droht, was tust du, um sie zu retten?Die deutsche Forschungsstation Neumayer III versinkt im Meer und mit ihr der Glaziologe Jakob Richter. Doch vor seinem Tod konnte er seiner Freundin Leela noch Dokumente schicken, die beweisen, wie große Konzerne die Klimakatastrophe befördern. Leela nimmt den Kampf gegen die Mächtigen auf, erleidet Niederlage um Niederlage, und weiß am Ende nur noch einen Ausweg … Jahrtausendhochwasser, wochenlang mörderische Hitze, Monsterstürme – eine junge Frau im Kampf gegen die Klimakatastrophe, gegen übermächtige Verschwörer und ums nackte Überleben.

Wer ist der Autor: Noah Richter ist das Pseudonym eines erfolgreichen Autors von Drehbüchern, Theaterstücken und Spannungsliteratur, Uwe Wilhelms. Als engagierter Klimaschützer liegt ihm das Thema Klimawandel sehr am Herzen. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis er seine Leidenschaft für den Klimaschutz mit seiner Liebe für spannende Geschichten verbinden würde.

Uwe Wilhelms alias Noah Richter (Zeichnung: cartulli 2021)

Das Ergebnis ist „2,5 Grad – Morgen stirbt die Welt„, ein Roman, der zeigt, was auf uns zukommen könnte, wenn man die Klimakatastrophe nicht aufhält.

Warum ich das Buch empfehle: Der Autor stellt die Frage: „Wie weit wirst du gehen, wenn die Welt am Abgrund steht? Wirst du es denen heimzahlen, die für die aktuelle Situation verantwortlich sind?“ Mit all diesen Fragen beschäftigt sich dieser Sachbuch-Thriller zum Thema Klimawandel. Und damit sind wir schon beim Thema. Es kann einem schon mulmig werden beim Lesen von Wilhelms Buch – ich hatte da schon mal eine schlechte Nacht. Die Geschichte spielt in naher Zukunft vor 2030 – also garnicht soweit entfernt, Überschwemmungen, Stürme gehören zum Alltag und viele Lebensräume schwinden.

Wowww, kann ich nur sagen. Vielleicht ist die Geschichte ja etwas übertrieben, aber vielleicht auch nicht! Aber vielleicht ist die Geschichte ja wirklich realer als wir glauben können oder wollen. Fakt ist, er ist erschreckend nah an der Realität!

Ob die Zahlen und Fakten immer so gestimmt haben und ob gewisse Dinge, welche die weltregierenden Egomanen an der Spitze erdacht haben, funktionieren würden, kann ich nicht sagen. Dieses Buch macht Angst. Klar, es ist nur eine Fiktion, ein Roman, ein Thriller. Aber wenn man einmal schaut, wie, was, warum – das kann einem schon schlaflose Nächte bereiten.

„2,5 Grad – Morgen stirbt die Welt“ ist ein packender Thriller über die Klimakatastrophe. Von Clans im Wedding handelte noch Uwe Wilhelms letzter Thriller. Mit „2,5 Grad – Morgen stirbt die Welt“, das unter dem Pseudonym Noah Richter erscheint, wechselt der Berliner Schriftsteller ins Umwelt-Fach.

Der Erzähl Stil ist spannend, die kurzen Kapitel teilweise in Ich-Form lassen einen schnell in die Geschichte eintauchen. Das Ende hochdramatisch. Man kann nur hoffen, dass dies nur eine Vision ist denn das Buch macht einem doch sehr betroffen. Es ist ein rasanter Ritt auf der Rasierklinge, auf den uns der Autor mitnimmt. Die meisten Handlungsorte befinden sich in Deutschland und so wurde für mich, da ich in Cuxhaven wohne, der Roman noch realer, da man sich z.B. ein überflutetes Hamburg oder die, überschwemmde, Nordseeküste, sehr gut vorstellen konnte, als einen weit entfernten Ort.

Fazit: „2,5 Grad – Morgen stirbt die Welt“ hat ein Szenario zum Leben erweckt, dass nicht weit von uns entfernt ist, aber bisher, Gottseidank,  nur zwischen den Buchdeckeln existiert. Möge es so bleiben … Trotzdem ist es erschreckend, atemberaubend und sehr nah am Puls der Zeit – und ja, die Angst liest mit (bei mir wenigstens). Ich kann es nur jedem empfehlen.

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Produktinformation

  • Herausgeber : Ullstein Taschenbuch; 2. Edition (1. Februar 2021)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 464 Seiten
  • ISBN-10 : 3548063209
  • ISBN-13 : 978-3548063201
  • Preis: 10,99 Euro