Worum geht es: Ein unglaublicher antiker Fund, ein altes Mysterium und ein Archäologe, der zwischen die Fronten gerät. Bei Ausgrabungen in der Nähe von Leiden wird eine römische Kriegsmaske gefunden. Schon bald verbreitet sich das Gerücht, nicht nur die Maske sei ans Licht gekommen, sondern noch weitaus mehr. Etwas, das unbedingt geheim gehalten werden muss, denn es bedroht nicht nur die Geschichtsschreibung, wie wir sie kennen, sondern auch die gesamte Katholische Kirche. Durch Zufall wird auch der Archäologe Peter de Haan hinzugezogen – er soll ein Dokument aus dem Fund begutachten. Doch viele sind auf der Suche danach, und Peter erkennt: Einige Geheimnisse bleiben besser vergraben …

Wer ist der Autor: Der Anthropologe Jeroen Windmeijer schreibt Thriller, in denen römische und biblische Geschichte mit der Historie seiner Heimatstadt Leiden verwoben sind. Sein erstes Buch wurde von der Presse und dem Buchhandel in den Niederlanden mit offenen Armen empfangen. Mit „Das Paulus-Labyrinth“ etabliert er sich endgültig als großer Geschichtenerzähler.

Warum ich das Buch empfehle: Der Autor beginnt seine Erzählung sehr spannend, und so sind die Erwartungen groß. Schon in den ersten Kapiteln gibt es Szenen, in denen die Bedeutung des aufgedeckten Geheimnisses klar wird. In diesem Zusammenhang erinnert mich die Geschichte öfters an die Romane von Dan Brown. Kurz gesagt, wer Dan Brown mag, der mag sicher auch „Die Petrus-Verschwörung“.

Das Thema des Romans interessierte mich sehr. Der Autor hätte aber mehr daraus machen können. Hat mich nur begrenzt unterhalten. Eine originelle Idee, die mit viel Bibelwissen unterlegt wurde. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, wobei mich das Ende doch etwas überraschte – trotzdem lesesnswert.

Produktinformation

  • Herausgeber: ‎HarperCollins; 1. Edition (26. Oktober 2021)
  • Sprache: ‎Deutsch
  • Gebundene Ausgabe: ‎384 Seiten
  • ISBN-10: ‎3749902259
  • ISBN-13: ‎978-3749902255
  • Preis: 22,00 Euro