Modellversuch mit Lockerungen der Corona-Maßnahmen, auch hier bei uns in Cuxhaven. So will sich Cuxhaven locker machen, der Sinn dafür ist mir nicht klar. Die Frage stellt sich: Muss das wirklich sein? Ich meine nicht.

Was kann in Cuxhaven ab wann öffnen? Das zunächst für drei Wochen geplante Modellvorhaben in Cuxhaven soll am 15. April starten. Innerhalb einer „sicheren Zone“ in der Innenstadt und an der sogenannten Fischmeile dürfen dann Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie und kulturelle Angebote wieder öffnen. Also alle Geschäfte, Außenbereiche von Cafés und Restaurants aber auch ein Kino und ein Fitness-Studio – allerdings nur für Menschen mit negativem Schnelltest und unter Einhaltung der allgemeinen Corona-Regeln.

Das ist WICHTIG: Wie läuft das genau ab? Die Cuxhavener können so oft sie wollen zu Testzentren gehen, einen kostenlosen Abstrich machen lassen und bekommen dann einen QR-Code aufs Handy oder ein Papierticket. Wenn der Test negativ ausfällt, können sie 24 Stunden lang einkaufen oder ins Café gehen. Dieses Ticket kann jeder bekommen, auch Menschen von außerhalb. Man wolle ein reales Szenario erproben, sagte ein Sprecher der Stadt. Ein möglicher Shopping-Tourismus solle über die Zahl der Tickets gesteuert werden, die man ausgebe. Dies sollen zunächst 3.000 Stück sein. Die Selbsttests für zu Hause gelten für das Ticket nicht. Auch die Luca App kommt in Cuxhaven zum Einsatz.

Was passiert, wenn die Corona-Zahlen steigen? Laut den Vorgaben des Landes Niedersachsen soll die bei einer Inzidenz von über 200 greifen. Der Versuch könnte laut Bürgermeister Santjer jedoch auch viel früher wieder gestoppt werden. Also auch schon bei einer Inzidenz von deutlich unter 200, wenn dies die Auslastung des Gesundheitssystems erfordert.

Warum überhaupt das Ganze? Manche sind verunsichert, was ich sehr gut verstehen kann. Ich bin es auch.