Nie mehr selber Sport machen. Wie??? Gute Nachrichten für alle, die es leid sind, zu schwitzen, um in Form zu bleiben! In Hamburg hat eine Agentur geöffnet, die sich darauf spezialisiert hat, vielbeschäftigten oder einfach nur faulen Klienten die Mühsal sportlicher Betätigung abzunehmen.

Dazu vermietet man junge fitte Menschen, die anstelle der zahlenden Kundschaft joggen, radeln oder ins Fitnessstudio gehen. Wie blöd ist das denn?

Der lebensmüde Selfie-Jäger. Zu nah, zu gefährlich, Betreten verboten … ist das nicht zu verstehen? Warum aber klettern die Touristen in Cuxhaven an der Kugelbake trotzdem über den Leitdamm – auch Kinder? Man ist dort immer in Lebensgefahr. Wie blöd ist das denn? Viel zu blöd!

Fundstück: Selfie-Trottel zerstört Relief aus dem 13ten Jahrhundert. Einer dieser blöden Selfie-Jäger hat am Portal der Kathedrale San Lorenzo von Genua schwere Schäden angerichtet. Der Idiot stieg nachts an dem Kunstwerk empor, um dort ein Selfie mit der Darstellung der Heiligen Drei Könige zu machen. Dabei brachen steinerne Körperteile ab und zerschellten am Boden. Wie blöd ist das denn?

Herrlich abgefahren: Grüße gehen auch an den Herren, dem sein Lolli, beim Ausstieg aus der U-Bahn runtergefallen war und der ihn einfach wieder aufgehoben und in den Mund gesteckt hat! Vor dem hat selbst Corona Angst.

Fundstück – Teures Bad: Eine deutsche Touristin hat im berühmten Trevi-Brunnen in Rom ein Bad genommen und eine Strafe von 450 Euro zahlen müssen. Wie blöd ist das denn?

Bungee-Jumping in den Vulkan Villarica / Chile: Normale Bungee-Jumping-Erlebnisse reichen für einen anständigen Adrenalinschub. Aber diese Tour spielt in einer ganz anderen Liga! Mit dem Helikopter geht es auf über 3.000 Meter, zu einem aktiven Vulkan an der argentinischen Grenze. Hier werden die Türen geöffnet, kurz Luft geholt und dann geht es ab in Richtung der brodelnden Lavamasse. Geht alles gut, baumeln die Todesmutigen 200 Meter über der Glut. Der Spaß (Spaß????) ist aber noch nicht vorbei: Am Seil hängend fliegen die Abenteurer die 20 Kilometer zurück zum Landeplatz. Nichts für schwache Nerven und ohne Überlebensgarantie. Hallo, wie blöd ist denn sowas?

Nach dem dümmsten Trend aller Zeiten, der „Sunburn-ART“ (was echt gefährlich und riskant ist), kommt das Outdoor-Sonnentattoo an die Strände. In diesem Sommer aber hat sich ein neuer und gefährlicher Trend entwickelt: Sonnenbrand-Tattoos. Mithilfe von Schablonen, die bestimmte Körperpartien bedecken, verbrennen sich Anhänger der sogenannten „Sunburn-ART“ gezielt die Haut. Wie zu vermuten, braucht es dazu einen Sonnenbrand. Eine Schablone wird auf die Haut geklebt, auf Schulter, Bauch, Stirn. Nach drei Stunden ohne Lichtschutzfaktor zeichnet sich beim Abziehen als weiße Silhouette eine Rose ab oder ein Adler oder ein Drache oder – besonders angemessen – ein Totenkopf.

Zur Erinnerung: Sonnenbrände sind für die Bildung von schwarzem Hautkrebs – der gefährlichsten Hautkrebsvariante – verantwortlich. Und die Haut vergisst nicht einen einzigen Sonnenbrand. Den „Trendsettern“ bleibt zu wünschen, dass sie ihre expressiv-kreative Phase nicht irgendwann bereuen müssen. Denn anders als ein hässliches Arschgeweih, lässt sich Hautkrebs nicht einfach überstechen oder mit dem Laser entfernen. Wie blöd ist das denn?

Ein „Grüß Gott“ geht auch an einen Autofahrer in Bayern, der beim Inspizieren seines „LEEREN“ Autotanks – mit dem Feuerzeug – nur mit viel Glück am Leben geblieben ist. Die Feuerwehr konnte ihn retten. Wie blöd kann man nur sein?

Und zu guter Letzt noch dies: Bei der Kontrolle vor dem Abflug gab eine 57 Jahre alte Frau an, mehrere Kilogramm Sprengstoff bei sich zu haben. Auf Nachfrage bejahte sie das auch. Erst als die Polizei eingeschaltet wurde, gab sie an, lediglich einen Scherz gemacht zu haben. Bei der Kontrolle wurde nichts gefunden. Die Airline reagierte super, Sie nahm die Frau nicht mit. Klasse Airline. Wie blöd ist das denn?